Tag Archives: internet

Culture-flatrate

I just read an article over at ArsGeek where the author was wondering how copyright infringement and illegal filesharing could be legalized. His suggestions where subscription-sites for legal downloading and/or pay-per-view-systems (specifically on the Pirate Bay which was to be legalized just like Napster but from what I heard the deal is a good as cancelled). However that might evolve, I don’t think that one of these two business-moldels will be there on the long run because both systems are limited to what one site can offer (with whom from the industry they made contracts) and no one is going to register on multiple sites just to get everyting they want, because it’s expensive and a pain in the a.s.s. Of course it works a little for music so it will work with movies to a certain degree but most of the people will still download whithout paying anything from illegal sites.

I gave these things some thoughts recently and I think in the end the only solution is to allow people to download whatever they want from whereever they want when they pay a monthly/yearly fee. The collected money than needs to be distributed to the artists (this will cut out most of the music- and movie-distributing and -marketing people, that’s why they are not really happy with this).

The thinking on how this might be organized (how do figure out a more or less cheat-free way which artist is getting how much money etc.) is just starting and it will probably take a long time until we have a system up and running because it has to be legalized by the law all over the world.

This model is called »Kulturflatrate« (»Culture-flatrate) in Germany.

I could not find the English term or any further reading in English, but this (German-subtlitled but English) video-interview with Danny O’Brian, who is activism coordinator at the Electronical Frontier Foundation, is a good start.

Die Macht des Internet

Es kommt in letzter Zeit häufiger vor, daß ich überlege, ob das Internet nicht tatsächlich ein Instrument der direkten Teilhabe an der Politik und dem Weltgeschehen und im besten Falle einer Revolution sein könnte, auch wenn letzteres sogar/auch in meinem Sprachgebrauch ein sehr negativ besetztes Wort ist.

Das erste Mal, daß ich solche Überlegungen anstellte war, als Markus Beckedahl von netzpolitik.org nach der Veröffentlichung eines internen Papiers im Zuge des Datenschutzskandals der Bahn abgemahnt werden sollte. Das machte seine Runde in der Blogsphere und erreichte von dort sogar die Printmedien, konkret die Titelseite der taz, mit der Konsequenz, das die Bahn den Schwanz einzog.

Nun gibt es ein weiteres Beispiel aus meiner Studienstadt BS-Town*, unserer »sympatischen Großstadt«**. In der (weiteren) Stadt, die es gar nicht gibt, soll es nach Willen des Ordnungsamtes bitte auch keine Flashmops geben. Dank dem Internet wird jetzt am 8.8. zwischen 16 und 18 Uhr unter Umständen das Gegenteil der Fall sein.

Das ist natürlich alles andere als eine Revolution und vielleicht wäre ich, wenn ich grade das Aufkommen des Fernsehens mitbekommen würde von ähnlichen Geschichten ähnlich begeistert und nach 50 Jahren sehr enttäuscht, weil nichts passiert ist. Oder es wird diesmal anders und wir können tatsächlich was verändern. Glauben tue ich das als alter Pessimist natütlich nicht, aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

*Überregional hauptsächlich bekannt wegen des echt schlauen Verhaltens unseres geliebten Over-Bürgermaestros – und auch ich will nicht vergessen es zu erwähnen: Ex-NPD-Mitglieds – Gert Hoffmann gegenüber einer der wenigen coolen Säue, die in Braunschweig leben: Hartmut el Kurdi.

**nach einem Schild neben der grotesken Wandverschönerung in Form von stilisierten Braunschweiger »Sehenswürdigkeiten« in meinem ehemaligen Lieblings-Oma-Edeka.

Ein Tuch vor das Bild hängen

Vor ein paar Tagen kam im Verteiler der Piratenpartei-SH ein Link zu diesem Zeit-Interview mit einem Missbrauchsopfer, das sich (ebenfalls) gegen die von Frau von der Leyen angestrebte KiPo-Seitensperrung a.k.a. Internetzensur ausspricht. Das Interview ist erschreckend zu lesen, auch weil das scheinbare Verhalten der verantwortlichen Stellen genauso inkompetent wirkt wie das der Behörden nach den vergangenen Amokläufen. Wie immer werden hier Auswirkungen und nicht Ursachen bekämpft, man beschränkt sich wieder medienwirksam darauf, der Hydra ein paar Köpfe abzuschlagen anstatt das Problem an sich zu bekämpfen.

Continue reading

Zitat des Tages

Das wäre so, wie wenn die Post verpflichtet wäre, jeden Brief zu öffnen, um zu kontrollieren, ob er illegal gebrannte Musik-CDs enthält.

Ricardo Cristof Remmert-Fontes im taz-Interview zum (anscheinend erstmal abgewendeten?) Telekom-Paket der EU.