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Animation: Flogging Molly – »Float«

Montag, Oktober 5th, 2009

Das Video ist nicht mehr neu aber ich kann’s mir irgendwie nicht verkneifen. Hier also nochmal das wunderschöne Stop-Motion-Werk zu einem (meiner kurzen Recherche damals nach leider eher auch dem einzigen) wunderhübschen Folk-Song von Flogging Molly (Argh, es gibt echt immer noch Leute mit Flash-Websites). Und wie das so geht, finde ich den Character im Gegensatz zum ersten Schauen jetzt auch sehr gut (er hat immerhin einen Bart und eine sehr vagabundige Erscheinung).

Ich dachte, ich hätte es mal auf Vimeo in HD gesehen, aber das war wohl ein Irrtum und die Version auf Vimeo ist noch schlimmer als die hier, insofern also Myspace:

Flogging Molly “Float”

Animation: »The Cat Piano«

Mittwoch, September 9th, 2009

In der Affenheimtheater-Blogroll gibt es einen Link zu einem sehr feinen, französischen Mag names Catsuka (erinnert vom Stil her ein bischen an das ebenfalls sehr gute Comic-/BD-Magazin Wartmag), dort habe ich diesen wundervollen Kurzfilm The Cat Piano entdeckt, der – weil es halt Katzencontent ist – jetzt hier gepostet werden will:

The Cat Piano from PRA on Vimeo.

Erinnert im ersten Augenblick – klar, bei Katzen und Animation – ein bischen an die Verfilmung von Filidae, die ich immer noch nicht gesehen habe, wohl auch, weil ich, als ich das Buch von Akif Pirinçci dann vor einiger Zeit gelesen hatte, nur so mäßig begeistert war.

Der Kurzfilm, technisch brilliant, in einfachen, stimmungsvollen Farben gehalten, mit flüssigen Animationen und liebevollen Hintergründen, spinnt seine, in einer Katzenwelt der 30er Jahre spielende, Film-Noir-Handlung (erzählt von der Stimme von Nick Cave!) um eine Maschine, die es wirklich gegeben haben soll, das so genannte Katzenklavier.

Animation: Gilles Cuveliers »Chahut«

Donnerstag, September 3rd, 2009

Gilles Cuvelier Chahut
Still from Gilles Cuvelier’s Chahut

Einer der wenigen Clubs, die ich in Istanbul öfters Mal aufgesucht habe ist das Peyote. Oben gibt es einen Konzertraum, in dem die üblichen Istanbuler Rockbands spielen und eine Bar-Terasse mit Rock/Alternative-DJs (ich dachte echt ich träume, es wurde einemal allen ernstes Audrey gespielt. Daß ich das mal erleben würde …). Unten gibt’s eine weitere Bar mit einer Minitanzfläche auf dem minimaler Elektro ordentlich stupide reinhaut. Und weil man sich keinen VJ leisten kann oder will, spielt der DVD-Player halt Zeichentrickfilme, u.a. hab ich da schonmal Tokyo Godfathers gesehen (ohne Ton, versteht sich).

Das letzte Mal waren wir nur kurz da, weil wir auf der Terasse ein Efes schlürfen wollten, die aber zu war. Neben der, wegen dem frühen Abend gähnend leeren, Tanzfläche lief dieser echt strange Film von Gilles Cuvelier: Chahut. Arte hat ihn am Start, leider als RealVideo und etwas gammliger Qualität.

Whoops, ich seh grad: Für alle Freunde des ungehemmten Downloads ist No fat clips! wie immer there to save the day. Ansonsten sag ich nur: Beltesassar’s Short Animation Festival Part 9. Das dürft ihr natürlich niemals downloaden sondern kauft die DVD.

Hihi, das Ende des Film erinnert mich irgendwie an den großartigen Wobbler-Spot für die PS2, damals.

Animation: »Marin«

Dienstag, Juni 9th, 2009

Wieder mal ein Post nicht von ausserhalb der Blogsphere aber das ist einfach zu schön um’s nicht zu posten. Hier also ein wirklich schöner, computeranimierter Kurzfilm von Subinfocom aus Frankreich, die scheinen sowas Gobelins des CGI-Filme zu sein. Die Schule ist mir letztens schon durch den auch wundervollen Café Serré aufgefallen.  Hier ihr Channel auf Vimeo.

Marin from Marin ShortFILM on Vimeo.

Via Chashys Blog.

Jon Klassen – Coraline etc.

Dienstag, April 28th, 2009

Jon Klassen - Coraline
Jon Klassen – Coraline

Ich hab’s mir ja eigentlich grad so ein bischen zum Konzept gemacht nur noch Dinge von ausserhalb der Blogsphere zu posten aber Jon Klassens Artwork zu Coraline (von dem ich, ähnlich wie es bei Corpse Bride war, befürchte, daß mir das alles zu glatt und zu perfekt sein wird) ist einfach zu wunderschön, um nicht drüber zu schreiben, auch wenn ich über Drawn! drauf gestossen bin. Ich bin total überwältigt von den Farben und dem Umgang mit Perspektive/Räumlichkeit, auch sein Strich und der Einsatz von Texturen gefällt mir sehr gut.

Auf seiner Website Burst of Beaden gibt’s auch noch einen Haufen anderer wundevoller Dinge (auch in 3D) zu entdecken, unter anderem eine freie Arbeit zu Cormac McCarthy’s The Road.

Deutschland, armes Animationsland

Mittwoch, April 22nd, 2009

Ach, ist das wieder traurig, Deutschland ist ja vor allem für so herausragende und innovative Trickfilm-Produktionen wie Lauras Stern oder die, allem Anschein nach auch eher verhunzte, Verfilmung des Kindebuchklassikers Die drei Räuber von Tomi Ungerer bekannt. Was hätte man mit dem Style für einen coolen Film machen können! Ich hatte mich drauf gefreut, war immerhin ein Film aus dem Hause X-Filme/Tom Tykwer, da dachte ich, das könnte was werden. Aber Zeichtrick ist in Deutschland halt immer noch Kinderfilm.

Nun kommt eine weitere glorreiche Produktion aus Deutschland (allein der Name der Produktionsfima (oder was auch immer) WinneToons. Wieder einer dieser typischen Ausrutscher, an dem man schon sehen kann, wie beknackt das nur werden kann), die sich dem überhaupt nicht abgelutschten Stoff von Karl Mays Schatz im Silbersee annimmt und damit einen Kinderfilm macht, der sich wunderschön in die allseits beliebte Reihe “Wir versuchen Disney zu kopieren, haben aber weder die finanziellen noch künstlerischen Mittel dazu, aber ein paar Idioten werden die DVD schon kaufen” einspannt.

Wer zum Teufel will so einen Scheiß sehen?

Ich könnt’ echt heulen, wenn ich sowas mit der irisch-belgischen Produktion Brendan and the Secret of Kells (von Tom Moore, hier auch wunderschön, A Song of the Sea) vergleiche. Schaut mal: Character-Design, Hintergründe, da lässt sich sowas wie ein eigener, ich möchte wagen zu behaupten, künstlerischer Stil erkennen. Eine Handschrift sozusagen. Why the hell is that not possible in Germany?

Mit Studio 4°s (wie geil war bitte deren Beitrag zu dem anonsten total belanglosen Batman – Gotham Knight?) Tekkon Kinkreet, den ich gestern nochmal gesehen habe (unglaublich, die Einstellungen/Kamerafahrten, die Dynamik, die Hintergründe, das Character-Design, die intelligente Story, BÄMS! So macht man das!) will ich den Vergleich jetzt nicht mal andenken, daß wäre zu schlimm.

Ich wander aus.

»Ghost in the Shell 2« & Hans Bellmer

Mittwoch, April 8th, 2009

Hans Bellmer — Doll

Hans Bellmer

Coming to think of it, actually did (re-)watch a nice movie in the last time. I am doing a work on Internet/Hypertext as a theoretical background for my recent project and I thought about GitS and the network-theories they talk about there and I decided to watch Innocence again.

It was a real treat as always and just as the other times I watched it I couldn’t decide if I should concentrate on the breathtaking pictures and animation (except for some too much CGI-looking CGI I totally adore this movie’s style) or on the story/subtitles (I got a fansub that has heavy explanation for all the references and quotes, it’s unbelievable what Mamoru Oshii rubbed into that movie).

I learned from wikipedia that the design of the cyborgs is inspired by the German artist/photographer etc. Hanns Bellmer (if you know it the hint with the book is really obvious of course) and his fabulous dolls.

Jamie Hewlet's Monkey King

Freitag, August 15th, 2008

The creator of Tank Girl (and Gorillaz which I personally only like as a media-project but not the music) made a really nice two-minute-movie for BBC’s coverage on the politcal questionable olympic games in china.

It’s based on the ancient chinese legend on the monkey king and BBC has a nice page with production notes, photos from the studio and other stuff, the clip can be found here. Inspiring!

»Persepolis«

Samstag, Oktober 20th, 2007

Ich hatte während des FilmEkimi in Istanbul das Vergnügen, die Verfilmung von Marjane Satrapis »Persepolis« auf großer Leinwand zu sehen, was an sich schon wunderbar ist, weil ich noch nichtmal davon ausgegangen bin das ich den jemals in irgendeiner (illigalen) Form zu sehen kriegen würde. Das Vergüngen wurde, wie im Kino in Istanbul leider öfters dadurch geschmählert, daß ein Drittel des Bildes von türkischen Untertiteln verunstaltet wurden und die englischen Untertitel auf einer kleinen Extraleinwand unter der großen eingeblendet wurden, was immer anderthalb Stunden Kopfstrecken bedeutet. Auch bin ich durch diese Konstruktioenen aufgrund des großen Abstands von den Untertiteln zum eigentlichen Bild das erste Mal in meinem Leben in der Lage, zu verstehen warum manche Leute Untertitel nicht mögen: man kann entweder den Film lesen oder ihn sich anschauen. Beides ist nicht möglich.

Bei »Persepolis« ist genau wie bei »Ghost in the Shell II« anschauen sicher die bessere Wahl, das französische Team hat es tatsächlich geschafft Satrapis etwas naiven Stil sehr schön auf der Leinwand umzusetzen, meiner Meinung nach gewinnt, der Film im Vergleich zu ihren Comics sogar fast ein bischen etwas durch den Einsatz von sehr schönen Schattentexturen. Vor allem im letzten Drittel und zum Schluß lässt die Geschichte an Spannung nach, was aber wohl verzeihlich ist, da es sich ja um eine Autobiographie handelt. Auch die Animationen erinnerten mich teilweise an die von mir nicht so geschätzten größeren westlichen Produktionen vergangener Zeiten aber insgesamt gab es einen Haufen sehr schöner Momente, wieder einmal würde man gern ein Making Of sehen, teilweise kommt es mir so vor als hätten sie es geschafft CGI sinnvoll einzusetzen.

»The Pearce Sisters«

Samstag, Juli 28th, 2007

Die alten »Wallace & Gromit«-Sachen fand ich ja immer fein, auch wenn ich nicht so der Hardcore-Fan war. Das mit der Werkaninchen war irgendwie langweilig und »Flushed Away« ging natürlich gar nicht, ich dachte nach dem Studiobrand oder was auch immer da passiert ist würden sie jetzt in die Disney/Pixar-Ecke abrutschen und war nicht grade auf weitere Produktionen gespannt.

Und trotzdem gibt es was feines Neues aus dem Hause Aardman, »The Pearce Sisters«, schrulliges Character-Design, schöner Style, guter Einsatz von CGI und Handgemachtem. Zumindest die zwei Clips auf der Website sind sehr schön, ich hoffe, das hält sich über neun Minuten.

Vor allem für Leute wie mich, die sich ja irgendwie doch mit der Küste verbunden fühlen (auch wenn Fisch irgendwie nicht sein muss) ist das alles sehr herzerwärmend.