Eletronik und Umweltschutz

Mittwoch, 17. Februar 2010

GreenpeaceGuideGreenElectronixs09

Hab jetzt schon öfters wieder nach dieser Studie von Greenpeace gesucht, bei der aufgezeigt wird, welche  Mobilfunkhersteller (Nokia, Sony Ericsson) und Computerhersteller (nicht Lenovo) cool sind.* Deswegen wird das jetzt hier verlinkt.

Wenn ich nochmal ein Mobiltelephon brauche, wird es also Nokia oder SE sein, Nokia ist ja mit Symbian und Meego (SpOn-Artikel) auch im Open Source-Geschäft debei, wie das mit Samsung und Sony Ericsson aussieht, weiß ich net.

*Bei Konsolen scheint ja nur Playstation wenigstens einigermaßen klar zu gehen, Microsoft und Nintendo sind ja ganz im roten Bereich.

Warum Google-Analytics scheiße ist

Mittwoch, 03. Februar 2010

wird hier sehr schön vom Fontblog in einer Hausmitteilung erklärt. Mein Liebster offizieller deutscher Datenschützer – neben Peter Schaar –  Dr. Thilo Weichert, der Datenschutzbeauftragte von Schleswig-Holstein kommt auch drin vor.

Zum Thema Hosen runter im Internet gab’s bei Spreeblick und der Zeit letztens einen Verweis zu einem Projekt der Electronic Frontier Foundation (EFF), bei dem man testen kann welche Spuren man mit dem eigenen Browser hinterlässt. No-Script bringts anscheinend schon sehr.

Animation: Studio AKAs Winter Olympic Spot

Dienstag, 02. Februar 2010

Spreeblick hat eine Gegenüberstellung der Promo-Clips zur Winterolympiade in Vancouver 2010. Wer die wohl gewinnt (wir erinnern uns noch an den Beijing-Clip von Jamie Tank Girl Hewlet?) … Der Clip von der BBC wurde von Studio AKA gemacht (Jojo in the Stars, Pica-Towers etc.) und hat State of the Art-CGI im Zeichentrickstil zu bieten, das erinnert ein bischen an Brendan & the Secret of Kells, Mononoke hime (die Maske) etc. Den Clip von der ARD muss man sich wahrscheinlich nicht anschauen … Nein, muss man nicht.

Hier gibt’s ein paar Hintergründe zum Clip von Studio AKA (ja, die haben sich ein paar Gedanken gemacht und nicht nur ARD-mässig den üblichen Werbeagentur-Scheiß (inkl. Quoten-Ausländern) abgedreht):

Krieg & Comic

Montag, 01. Februar 2010

Da geht was. Auf Arte gab es gerade eine (mal wieder) sehr gute Sendung zum Thema Kriegsberichterstattung per Comic. Mit dabei mir schon bekannte Größen wie Art Spiegelman (Maus, In the Shadow of No Towers), Marjane Satrapi (Persepolis) und Joe Kubert (Fax aus Sarajevo) aber auch mir unbekannte Autoren wie Joe Sacco.

Das ist bedrückend, grausam und inspirierend zugleich.

Hier noch ein Bericht (wieder vom SF) über einen der Comics, die ich am spannendsten fand*: Emmanuel Guibert erzählt in Der Fotograph die Geschichte seines verstorbenen Freundes Didier Lefèvre, der im Auftrag von Ärzte ohne Grenzen als Photograph 1986 in Afghanistan unterwegs war:

*auch wegen der guten Photos. Ein anderer Comic, den ich nochmal recherchieren will, ist wohl Baghdad Journal von Steve Mumford.

Dylan Dog wird verfilmt

Mittwoch, 27. Januar 2010

Ich bin ja großer Dylan Dog-Fan, bin mir aber nicht so wirklich sicher ob ich das toll finden soll: der Film wird Dead of the Night heißen, die Schauspieler, Drehbuchschreiber und der Regisseur sagen mir erstmal nichts. Bis es soweit ist, kann man sich erstmal mit der anderen quasi-Dylan Dog-Verfilmung Dellamorte Dellamore (Englischer Titel Cemetery Man! Yay!) begnügen, der auf einem Roman des Dylan Dog-Erfinders Tiziano Sclavi beruht und dessen Hauptrolle Rupert Everett, das Vorbild für das visuelle Erscheinungsbild Dylan Dogs, spielt. Den guten Trailer von Youtube kann man nicht einbinden und bei dem hier hat mal wieder jemand des Seitenverhältnis versaut.* Deswegen wird hier jetzt aus Protest den Trailer von City of the Living Dead eingebunden, den uns Imdb über die Leute, die in diesem Film mitgespielt haben, spielten auch in diesem Film mit-Funktion beschert hat. Classic!

*Aber bei 0:12 gibt’s eine wunderschöne Hommage an Böcklins Totensinsel!

Gute Sendung, schlechte Sendung

Dienstag, 26. Januar 2010

In den letzten Tagen bescherte mir das, von mir aus gutem Grund sehr vernachlässigte, Medium Fernsehen zwei Sendungen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Zum einen an einigermaßen prominenter Stelle (am 20.1. um 23:40 auf ARD) die Sendung Geld für alle!*. Ein Freund macht grade einen Clip zum Thema Grundeinkommen und hatte vorgeschlagen, das Programm in geselliger Runde anzuschauen, wie wir es auch schon mit dem Grundeinkommensfilm gemacht hatten (allerdings nicht im Fernsehen).

Was die ARD sich hier erlaubt, ist ein mehr als peinliches, oberflächliches Zusammengestückel von angerissenen Theorien zum Thema Alternativen zur derzeitigen Finanzpolitik (Grundeinkommen, islamische Banken, lokale Währungen …). Das Ganze ist in einer Weise aufbereitet, wie man es eigentlich nur vom niveaulosesten Privatfernsehen kennt, da werden zwei eklige Moderatoren durch die Welt kutschiert, die abgrundtief peinliche Fake-Telephonate führen, um eine redunante Zusammenfasseung der letzten drei Minuten zu machen, damit auch der dümmste Zuschauer die nicht grade in die Tiefe gehenden Themen versteht, Interviews so geschnitten/gefilmt, daß es so aussieht, als würde der Moderator auf deutsch fragen und der Interviewte z. B. auf spanisch antworten** und ähnlicher Bullshit mehr.

Ich kann es im Grunde immer noch nicht fassen, daß die ARD so eine Scheiße sendet.

Zum anderen gab es eine Sendung der Reihe Sternstunden der Philosophie des SF mit dem Titel Alles ist durchleuchtet (kann man unten oder hier Online anschauen). Meine Lieblinge Ilija Trojanow und Juli Zeh äußern sich nochmal in bekannt kluger Weise zu Demokratie, Angstmache, Überwachungswahn etc.

* Daß auch der Link nicht funktioniert (zumindest zum Zeitpunkt des Schreibens) ist bezeichnend für die Sendung. EDIT: Cool, sie haben den Link in Ordnung gebracht. Jetzt kann man eine Zusammenfassung lesen, die ca. so scheiße ist wie die Sendung.
** Das ist einfach nur lächerlich. Unglaublich.

Zitat des Tages

Freitag, 15. Januar 2010

»I am so beastly tired of mankind and the world that nothing can interest me unless it contains a couple of murders on each page or deals with the horrors unnameable and unaccountable that leer down from the external universes.«

– H. P. Lovecraft

Zitiert nach einem Artikel (einem Ausschnitt aus dem Buch HP Lovecraft: Against the World, Against Life) im Gurardian von Michel Houellebecq, der mit der These beginnt, daß künstlerischer Antrieb immer etwas damit zu tun habe, daß man ein bischen angepisst von der Welt ist. Sie ist einem nicht genug, deswegen will man etwas (er)schaffen.

Sweet.

Stephen Fry

Dienstag, 05. Januar 2010

Irgendwie werd ich immer mehr zum Stephen Fry-Fanboy, nach seinem sympathischen Engagement für GNU hab ich letztens über Fefes Blog ein Video gefunden, wo er sich intelligente Gedanken zu Religion und Philosophie macht:

Genau wie Neil Gaiman hat auch er einen Twitter-Account.

Gemeinfrei 2010

Dienstag, 05. Januar 2010

Nachdem ja 2009 Popeye schon den Klauen des Copyright entflohen ist, gibt es 2010 eine ganze Reihe von Künstlern, deren Werke nun frei verwendet werden dürfen. Dazu gehören neben William Butler Yeats und Sigmund Freud auch die Illustratoren Alfons Maria Mucha (ja, der ist fast so ein Studenten-WG-Klischee wie Klimt und La Chat Noir) und Arthur Rackham. Telepolis hat einen ausführlichen Artikel mit diversen anderen Schmankerln.

Hier noch eine einigermaßen abgefahrene Illustration von Herrn Rackham, ein von mir sehr geschätzter Feen-Maler ist, der aber dann auch ab und zu immer wieder kranken Kram gemacht hat:

Arthur Rackham - Alice in Wonderland
Arthur Rackham – Alice

Bild hier geklaut mehr gibt’s hier.