»Death Note 2 – The Last Name« Trailer

Samstag, 09. September 2006

Whee, auf YouTube gibt’s einen Trailer zum zweiten Teil der Realverfilnung von »Death Note«.

Und ich hab noch nichtmal den ersten Teil gesehen. Argh.

Den gibt’s zwar auch bei YouTube aber wer will sich das wohl geben? Dann doch wohl eher die BBC-Dokumentation »Japanorama«.

EDIT: Ich habe den ersten Teil inzwischen gesehen. Enttäuschend. Die 90er-Jahre-CGI bei Ryuk war irgendwie nur einer von vielen Minuspunkten für diesen komplett zu vernachlässigenden Film. Kann sein, daß es halt nicht so spannend ist, wenn man die Handlung schon kennt. Aber irgendwie war auch Licht/Kamera etc. eher TV-Produktion als großes Kino.

»The Amazing Screw-On Head«

Samstag, 09. September 2006

Okay, es ist schon ein bischen her, das ich das gesehen habe, aber da ich grade dabei bin nochmal Hellboy zu lesen, hatte ich Bock mir das nochmal zu geben. Sowieso dachte ich mir sei es eine schön unsinnige Sache hier mal öfters links reinzubauen, die niemand abruft. Deswegen gibt’s jetzt auch eine Kategorie dafür.

Das Ganze könnte natürlich noch tausendmal besser sein, wenn es zum Beispiel in Schwarz-Weiss wäre (da wirkt Mignolas Stil nochmal ganz anders) oder sie diesen dreckigen Patriotismus Kram da rausgelassen hätten aber für eine Ami-Zeichentrickserie ist das echt eine sehr, sehr, schöne Sache.

Und ein Stil wie der Mignolas schreit eigentlich danach animiert zu werden, schön das es jetzt endlich soweit ist.

Hellboy wär natürlich cooler gewesen aber man kann nicht alles haben. Deswegen:

Die erste Episode von »The Amazing Screw-On Head« komplett online.

Und nicht vergessen: Danach die Umfrage mitmachen und den schrecklichen Patriotismus bemängeln. Ich seh mit Zylinder zwar auch aus wie Lincoln aber trotzdem…

Ach ja, wo wir schon bei Mike Mignola sind: Bei aintitcool.com gibt es ein vom Meister gestaltetes Poster zu Guillermo del Toro’s »Laberinto del Fauno«, daß auf dem ComicCon verteilt wurde. Nicht der Knaller aber besser als das normale Poster.

EDIT: Okay, die Umfrage ist zuende und der Pilot ist auch nicht mehr online. Toll.

»Mushishi«

Dienstag, 29. August 2006

Mushishi is probably the most poetic, melancholic and beautiful anime-series I’ve seen so far. In wonderful quiet pictures the series tells about Ginko, a »Mushishi«, someone who investigates incidents that are caused by the »Mushi«, a form of supernatural, elemental life, that has strange effects on people in some cases.

Adapted from a Manga by Yuki Yoshiyama a.k.a. Yuki Urushibara that I’d really like to read someday »Mushishi« tells a different story of which tragic events the Mushis can cause in feudal Japan with each episode. The drawings are stunning, the colors are impressive and the stories leave you with a rather contemplative feeling after each episode. I like it so very much but I can’t watch it too often. Still I am gonna get the DVD someday.

Aside of the official, Japanese homepage here’s a blog with plot-summaries for each episode and wonderful screencaps (but too small, too small…). O yeah, they’re doing a Live-Action-Movie of it, directed by no one less than Master Katsuhira Otomo.

EDIT: The »Mushishi« Manga will be released in the US by »Del Ray« at the end of January 2007 according to information from animeondvd.com. The first volume is available for pre-order on amazon.com.

Beste Liveband 2006

Sonntag, 27. August 2006

Guts Pie Earshot. Erlebt auf dem 20. Zytanien.

Punk, Hardcore, Drum´n Bass, Breakbeat, Techno, Klassik, Metal nur mit Schlagzeug und Cello. Wer »Apocalyptica« in den Anfangstagen ohne das Ganze Brimborium mochte und mal wieder richtig headbangen will ist hier an der richtigen Adresse.

»Shadow of the Colossus« / »Wanda to Kyozō«

Donnerstag, 24. August 2006

Ich bin ja wie gesagt nicht so der Hardcore-Gamer, als Apple-Nutzer wäre ich sonst bestimmt auch schon wahnsinnig geworden und außerdem ist das generell auch noch so ein Hobby was einen vom Arbeiten und von Freunden abhält.

Aber von »ICO« und »Shadow of the Colossus« hatte ich schon viel gehört und war ganz versessen darauf, weil simple, innovative Spielkonzepte gepaart mit hübscher Graphik (die jetzt nicht der Knaller ist aber für mich, der bei der Graphikentwicklung von PS1-Spielen hängen geblieben ist, kann sie sich durchaus sehen lassen) immer eine feine, aber natürlich auch seltene, Sache sind.

Der Abend war dann auch ein perfektes Beispiel dafür, was ein Computerspiel im Normalfall ist und was es sein könnte. Das erste Spiel war aufgrund eines Mißverständnisses nicht »ICO« sondern »Genji« ein mittelmäßiges Hack’n’Slay-Game im Samurai-Fantasy-Look: »Geh da hin, bring fünf Typen um, geh da hin bring den Endgegner um. Sammel Heilkräuter ein.« usw. usf. Langweilig.

»Shadow of the Colossus« wartet mit einem stimmungsvollen Vorspann, der von einem epischem Soundtrack unterlegt ist, auf, der auch im Rahmen des Spiels immer wieder für Begeisterung und Atmosphäre sorgt. Die Story ist so simpel, daß man gottseidank keinen Film draus machen kann: ein eher androgyner Krieger (der in Deutschland sinnvollerweise den aus dem Titel übernommenen Namen »Wanda« hat. Fast so witzig wie der Typ bei »Blame!«, der »Alter« heißt…) ist an das Ende der Welt gereist um ein Wesen darum zu bitten, ein Mädchen aus dem Reich der Toten zurückzuholen. Das Wesen ist bereit, ihm diesen Wunsch zu erfüllen, wenn er eine Anzahl (16) Götzen zerstört indem er die Kolosse, die sie repräsentieren besiegt.

Das Spiel ist der absolute Knaller, ich hatte es bisher bei keinem Spiel, daß einem einfach immer der Mund offen stehen bleibt, wenn diese riesigen, gewaltigen Viecher ankommen, mit einer Keule auf den Boden hauen, Erde fliegt weg, der Boden bebt, man wird von den Füßen gerissen stürzt hin. Oder wenn man in halsbrecherischer Manier auf diesen gigantischen Dingern rumkrabbelt, die Schwachstelle gefunden hat, ihm den finalen Stoß versetzen will und sich nur noch ganz wenig festhalten kann und das Vieh dann anfängt sich zu schütteln und man circa 40 Meter in die Tiefe stürzt und nochmal hochklettern muss.

Und als Sahnehäubchen gibt es dieses sehr süße, schwarze Streitroß, das auf den herzallerliebsten Namen »Agro« hört auf dem man neben dem normalen (zugebene etwas verplant aussehenden) Reiten auch noch so – bisher gottseidank völlig sinnfreie – Kunststücke wie sich auf das Pferd stellen und von dort mit dem Bogen schießen vollführen kann. Wie man sich an die Seite hängt habe ich leider noch nicht rausbekommen.

Das Gameplay ist außer der etwas nervigen Kamera erfreulich einfach gehalten, der Bogen hat unendlich Schüsse, das Schwert nutzt sich nicht ab, die Energie läd sich wieder von alleine auf, kein stundenlanges Suchen nach Heilkräutern, Waffenschmieden oder ähnlichem Firlefanz. Für zusätzliches Adrenalin sorgt die erwähnte »Festhaltekraft-Anzeige«, die sich leert je länger man ohne zu stehen auf den Kolossen herumklettert, wenn sich diese zum Ende neigt, kann einen die Kreatur abschütteln oder man fällt von allein in die Tiefe.

Alles in allem ein einzigartiges Spiel. Leider.

»Kamikaze Girls«

Sonntag, 09. Juli 2006

Großer, großer, großer Film.

»Gusha no bindume«

Montag, 15. Mai 2006

a.k.a. »Gusher No Binds Me« a.k.a. »Hellevator« a.k.a. »The Bottled Fools«.

O mein Gott, O mein Gott, O mein Gott, endlich wieder ein Film bei dem man die ganze Zeit denkt: »Warum können die in Deutschland nicht so krasse Filme machen?« Klar, man merkt ein bischen, daß es nicht unendlich viel Geld für den Film gab, aber das tut einem Film ja manchmal auch sehr gut (siehe »Cube«).

Bißchen schade (und je länger man drüber nachdenkt desto mehr), daß nicht genau geklärt wird, was die Ursache für die mentale Verfassung von Luchino ist. Auch wär ein bischen weniger Splatter vielleicht mehr gewesen aber nur um das mal klar zu stellen: entgegen der Meinung von gewissen Kommentatoren bei imdb.com ist dieser Film um Klassen besser als Kram wie »Resident Evil«. Popcorn-Kino vs. Independent-Underground-Splatter-Sci-Fi? Wer da wohl gewinnt.

Spannend auch die Parallelen zu Tsutomu Niheis »Blame!«. Ich bin mir sicher, daß das zufällige Ähnlichkeiten sind und sie sind auch nicht besonders groß, mal abgesehen von dem Ausgangspunkt, daß beide Welten in Ebenen aufgebaut sind gibt es da natürlich nicht viel. Außer vielleicht der Stimmung, wenn sie mal einen Realfilm von »Blame!« machen sollten, dann bitte so, dieser Film hat genau dieses Gefühl von Enge, Klaustrophobie, Düsternis und Hoffnungslosigkeit, wie »Blame!« in seinen besten Momenten.

Also: Kaufen, kaufen, kaufen, »Blame!«-Fans noch mehr als alle anderen.

»Wu Ji – The Promise« / »Seven Swords»

Dienstag, 21. März 2006

Ich habe diese Filme beide an einem Wochenende gesehen und zwar in genau umgekehrter Reihenfolge wie ich sie in der Überschrift aufgelistet habe.

Ich hatte mich auf »Seven Swords« gefreut, auch wenn mir irgendwo im Hinterkopf rumspukte, daß der Cannes-Korrespondent der taz nicht besonders angetan war. Mir war klar, daß jemand, der »A Chinese Ghost Story« gemacht hat immer an diesem Erfolg gemessen werden wird. Der letzte Film, der mir von Tsui Hark noch in Erinnerung war, ist »Vampire Hunters«, ein kleiner Film, an dem ich großen Spaß hatte, weil ich damals noch nicht wusste, daß sich Zombies in der chinesischen Sagenwelt wohl immer »sackhüpfend« fortbewegen. Ich fand’s köstlich, einen schöner Nachgesang auf die guten, alten HK-Trash-Cinema-Zeiten. Daß der vollkommen blödsinnige »Zu Warriors« auch von Hark ist, war mir gar nicht bewusst, dann ist »Seven Swords« doch wieder ein Schritt nach vorn. Nichtsdestotrotz war ich nicht wirklich begeistert von »Seven Swords«, der Film ist ganz nett, wirkt aber irgendwie sehr uneinheitlich. Meiner Meinung nach hätte sich die Handlung auf weniger Charaktere und Orte Beschränken können und die Geschichte zieht sich vor allem am Ende wieder mal sehr hin. Ich war damals von »Musa« auch nicht begeistert, aber gegen »Seven Swords« hat er irgendwie einiges an Dramatik und Brutalität (deren Einsatz bei Hark sehr befremdlich wirkt) zu bieten.

Trotzdem ist »Seven Swords« immer noch eine Meisterleistung gegen Chen Kaiges »Wu Ji«. Das Hauptproblem dieses Filmes ist seine Unentschlossenheit und der massiv löchrige Plot. Irgendwann versucht man gar nicht mehr zu verstehen, was jetzt genau warum passiert, sondern schaut sich das ganze nur noch resigniert an. Der Tod für einen jeden Film.

Außerdem weckt »Wu Ji« Erwartungen, die er nicht erfüllen kann. Um sich in die Reihe von »House of Flying Daggers« etc. einzureihen, in die er bei den Ankündigungen hier im Westen ja gerne gestellt wird, ist er vor allem in seinen Kampfszenen, aber natürlich auch bei den immer wieder bewunderten, hahnebüchend schlechten CGI-Sequenzen einfach zu trashig. Und um ein cooler Big-Budged Trashfilm à la »Storm Riders« zu sein driftet er im seeeeeeehr langatmigen letzten Drittel wieder zu sehr in Richtung Drama à la »House of Flying Daggers« ab. Und das Drama wiederum wird durch den an den Haaren herbeigezogenen Schluß wieder ins lächerliche gekehrt. Alles in allem ein Film, der so sehr zwischen den Stühlen steht, daß er sehr unsanft auf den Hintern fällt.

Und die CGI-Sequenzen waren ja mal sowas von schlecht.

Schade, auch wenn (nach den Kommentaren von imdb.com zu »Wu Ji«) »Hero«, »House of Flying Daggers« etc. von vielen anscheinend als schlechte Hollywoodanbiederungen des asiatischen Kinos gesehen werden, ich mochte diese Filme irgendwie. Aber schon vor diesem Wochenende hatte ich das Gefühl, daß dieses Genre dabei ist, sich selbst aufzufressen. Und genau den Anschein hat es auch: ein paar Varianten im Thema, ein paar neue Drahtseil-Tricks um dem westlichen Publikum ein ungläubiges Raunen zu entlocken und das war’s dann mit dem Höchstmaß in Innovation. Das kann uns alte Asia-Hasen nicht vom Hocker hauen, ich sehne mich kleinen Filmchen wie »Bride with White Hair« oder »Picture of a Nymph«, die ein paar nette Ideen und viel trashige Spezialeffekte zu einen netten Kinoabend machen. Wenn ich 120 Minuten gähnen will, kann ich auch zu Roland Emmerich gehen.

Bleibt nur noch »Shadowless Sword« als meine letze Hoffnung. Aber ich bin wenig optimistisch.

Kleiner Nachtrag: »Shadowless Sword« ist übrigens so belanglos, daß ich mich einen Monat danach nicht mehr daran erinnern konnte ob ich ihn schon gesehen hatte oder nicht, geschweige denn mich an irgendwas von der Handlung oder sonstigem erinnern konnte.

»Steamboy«

Samstag, 25. Februar 2006

Krass.

»Daß Leute dumm sind setz’ ich als bekannt voraus.«

Freitag, 24. Februar 2006

So gehört von der Freundin eines Kommilitonen als Kommentar zu einem alternative-victim, der sich in meinem neuen hate-club, dem Merz (bitte schmeißen sie den DJ weg, der geht ja wohl gar nicht klar), mit seinem Stuhl so schlau in den Durchgang zwischen ein paar Tischen setzte, daß niemand mehr hindurchkam.