Sintel

Freitag, 08. Oktober 2010

Ach man, Sintel ist raus und genau wie ich schon befürchtet habe ist der letztendliche Film Schlachtfest an Shittyness. Das einzig okaye sind eigentlich die Texturen und der professionelle Grad der CGI. Das ist ordentlich gemacht. Alles andere, Character-Design, Animation und Story sind nur grausig.

Der Film scheitert hauptsächlich daran, daß er sich nicht entscheiden kann, ob er realistisch oder cartoonhaft sein will. Bei Elephant’s Dream* war das gut gelöst, da wurde sich für eine Welt entschieden, deren Akteure so weit von unserer entfernt sind, daß man nicht bei jeder schlechten Animation und jedem schlecht gemachten Auge am liebsten den Film ausschalten will, sondern so etwas garnicht sieht, weil sich Elephant’s Dream nicht an unserer Realität messen (und naturgemäß daran scheitern) muss. Sintel versucht hyperrealistisch zu sein, versagt natürlich kläglich (Augen, Haare, würg) und hat dann noch ein Charater-Design, was – es ist leider so – sehr an das Gros von DeviantArt-Mangaka erinnert (WAS SOLL DIESES BESCHEUERTE SCHULTERPOLTER?). Überhaupt ist das ein weitere Problem, alles irgendwie einfach nur Klischee, von der Hauptfigur, über den Alten in seiner Fellhütte, das Aussehen der Drachen, diese dumme Waffe, wie es sie hundertfach in jedem schlechten Fantasyspiel gibt, das ist alles so unendlich einfallslos.

Auch die Story ist weitestgehend sinnfrei und löchrig (Sintel hat nichts zu essen aber dann so eine fiese uralte Drachentöterklinge? Why?), nimmt sich nicht genügend Zeit um die essentielle emotionale Bindung zwischen dem Mädchen und dem Drachen zu transportieren, sondern setzt den Fokus auf die (so recht unmotivierte) Suche. Außerdem hat der Film ein zwar einigermaßen überraschendes aber sinnfreies und leider deswegen auch unbefriedigendes Ende (bei io9 sind sie da übrigens ganz anderer Meinung).

Das Ganze erinnert leider mehr an diesen ganzen Final-Fantasy-CGI-Bullshit als an sinnvolle 3D-Kurzfilme. Auch wenn sie mir bei so einer Aussage bestimmt das Gegenteil beweisen werden: Der nächste Film kann nur besser werden.

* Mindestens einer von denen macht übrigens grade tube, da kann man noch nicht viel sehen (die Character-Design-Skizzen sind allerdings leider schrecklich), soll wohl eine moderne Version des Gilgamesh-Epos werden, das hört sich ja schonmal cool an.

UPDATE: Comments are closed due to massive amount of spam on this post -_______-

Character Design: Fantasy Games

Donnerstag, 30. September 2010

Ich habe in letzter Zeit zwei Spiele gespielt, die auf visueller Ebene genau mein Spektrum von dem repräsentieren, was ich für gutes und schlechtes Design von Fantasy-Spielen halte.

Fangen wir mit dem Guten an: Demon’s Souls. Das Spiel ist unendlich düster, hätte man nicht einen leuchtenden Stein als Lichtspender dabei, würde man oft völlig im Dunklen tappen. Und dieser Lichtradius ist sehr beschränkt (was herrlich an Diablo erinnert), wie oft beschrieben, hört man Feinde meist bevor man sie sieht. Das Spiel mit Licht und Schatten, macht nicht nur einige nicht wirklich hochauflösende Texturen wieder wett, es trägt auch viel zur bedrückenden, düsteren Stimmung des Spiels insgesamt bei.

Desweiteren ist Demon’s Souls eines der (wenigen) Spiele, das größtenteils auf Waffen gigantischen Ausmasses und vor Muskeln fast explodierenden Charakteren verzichtet (negativ-Beispiele gibt es hier viele, ich nenne hier mal nur God- und Gears of War und leider auch Dantes Inferno). Ich kann solche wandelnden Fleischbrocken nicht ernstnehmen, vor allem, wenn ich sie spielen soll, solche Games sind insofern für mich nichts. Das Einzige, was mir hier bisher in dieser Hinsicht bei Demon’s Souls negativ aufgefallen ist, sind die riesigen Raben (der Sinn erschließt sich mir hier nicht, im Gegensatz z. B. zu den Ratten aus Oblivion sind die Raben keine Feinde, müssen deswegen eigentlich nicht extra vergrößert werden, damit man sie sieht). Ich bin mir nicht ganz sicher, ob dieser Realismus das Spiel psychologisch noch schwerer macht, als es ohnehin schon ist, ich habe es erst mit meinem dritten Character, einem – im Gegensatz zu meiner Jägerin und meiner Magierin – gut gerüsteten Templer geschafft, das erste Level (1-1 …) durchzuspielen.* Daß man kein muskelbepackter Typ ist, der einfach in eine Horde von Viechern springt und alles niedermacht, sollte einem nach den ersten Spielminuten klar sein und das zeigt einem das Character-Design sehr gut.

Auch alles andere ist stimmungsvoll inziniert, von den diversen Dämonen über die In-Game-Elemente (die „Leichen mit Schatz“-Markierung, die Zielerfassung, etc.) bis hin zu den Menüs, die sehr – fast zu – schlicht und technisch gehalten sind, sich aber immerhin nicht in missglückten gemaltem Pergament-Imitationen verlieren (siehe Oblivion).

Dragon Age: Origins ist das genaue Gegenteil, die Grafik und Character-Animation ist nicht nur grottig, es gibt auch absolut keine Schattenspiele, alles ist gleichmässig langweilig ausgeleuchtet. Weibliche Charaktere haben ausnahmslos riesige Brüste, die männlichen tragen Rüstungen, die ich einfach nicht ernstnehmen kann (mal abgesehen von aufs Dreifache skalierten Schulterpanzern verstehe ich nicht, was solche unendlich großen Schnallen da machen, haben die Macher Angst, daß man das sonst nicht erkennen kann? Ist das einfach nur peinlich oder was?). Auch generell herrscht hier wieder dieses Größenverhältnis-Problem vor, was mir meine bisherigen Ausflüge in die Welt der MMORPGs schnell verleidet hat: Die Charaktere wirken wie Zwerge** in einer (schlecht texturieren) Umgebung. Ich bin immer noch nicht dahintergekommen was dieses Missverhaltnis für einen Sinn hat (kann man Häuser etc. sonst aus der Ferne nicht erkennen?).

Gibt es irgendwas, das ich nicht doof fand, an diesem Spiel? Die Geschichte vielleicht, öfters mal vor eine moralische Zwickmühle gestellt zu werden, war recht erfrischend. Aber alles andere war echt zum abgewöhnen, Orks kann ich irgendwie als Gegner überhaupt mehr nicht ernst nehmen (Skelette und Zombies, okay, aber Orks? C’mon, das macht ein Spiel für mich immer zu einer schlechten Kopie von Mittelerde) und ich verstehe nicht, warum die Charaktere „Das sollte kein Problem sein“ sagen, wenn ich sie einen Zauber wirken lasse. Das versetzt mich in so eine komische „unsichtbarer Anführer“/Gott-Position, die für das Hineinversetzen in die Charaktere nicht gerade förderlich ist.

Inhaltlich kann man die Spiele kaum vergleichen, ich bin aber eigentlich ganz froh über Demon’s Souls, das zur Abwechslung mal kaum Handlung hat und sich auf klassisches Dungeon-crawling/Hack ‘n’ slay verlässt. Action-RPG heißt das heutzutage anscheinend. Schön, mir steht grade nicht so der Sinn nach beschaffe Item X, rede mit Person Y und morde Person Z.

Okay, hier nochmal Trailer für Dragon Age: Origins*** und Demon’s Souls. Im Grunde eine gute Zusammenfassung beider Spiele und warum ich das eine gut und das andere schrecklich finde (Dragon Age war so ein Verlegenheits-Ding, weil Red Dead Redemption in der Videothek ausgeliehen war).

* Kann natürlich auch sein, daß ich erst beim Templer begriffen hab, wie das Spiel so funktioniert (nämlich jeden Feind als Gegner sehen, Angriffsmuster studieren, eine Taktik entwickeln und zuschlagen).

** Über diese hahnebüchend unrealistischen Blutspritzer-Effekte lasse ich mich jetzt einfach mal nicht aus.

*** Oder: wer wissen will, wie scheiße Dragon Age wirklich ist, schaue sich bitte dieses Video an (und hier nochmal worum’s bei Demon’s Souls geht).

Illustration: »Black Bile«

Montag, 09. August 2010

Illustration for Huraley which theme for this issue was Sorrow. Black Bile/Schwarze Galle is the literal translation for melancholy.

Collage: Flying Fish

Mittwoch, 21. Juli 2010

Here’s something I did a while back for Ina.

Virtuelle Welten

Dienstag, 20. Juli 2010

Sweet, hier noch ein Artikel aus meinem Archiv, passt ganz wunderschön, weil ich grade Tad Williams genialen Otherland-Zyklus zu genau dem Thema verschlinge:

Mh, das ist jetzt nichts weltbewegendes aber ich merke beim Spielen von Computer- und Konsolenspielen in letzter Zeit immer öfter, wie ich mich auf so eine Meta-Ebene begebe, d. h. daß mir beim Spielen klar wird, daß das was ich sehe nur eine Reihe von Codes ist, letztendlich aber nicht wirklich existiert. Und doch – und das ist grade das Interessante daran – ist die Realität von Computerspielen letztendlich nicht so sehr von unserer entfernt. Noch interessanter wird es dann, wenn man sich vorstellt, daß diese Welten umso realer werden als daß ich mit realen Menschen, die diese Spiele auch gespielt haben darüber reden kann. Daß ich mich mit einem anderen Oblivion-Spieler darüber unterhalten kann ob man eher ein Haus in Bruma oder in Anvil kaufen würde. Abstrakter: Ist ein Traum irgendwann noch von der Realität zu unterscheiden, wenn wir alle denselben haben?

Computerspiele gehen hier noch einige Schritte weiter als ein Buch, das eine feste Handlung hat und bei dem andererseits sich jeder selbst ausmalt wie die beschriebenen Orte und Personen aussehen. Beim Film sind die Orte und Personen – genau wie beim Computerspiel – visualisiert aber die Handlung ist starr und der Betrachter kann nicht interagieren. Das Computerspiel ist von den heutigen Medien dasjenige, daß einem am meisten Handlungsfreiraum lässt und ist insofern unserer Realität am nächsten ist. Natürlich unterscheiden sich Spiele immer noch mehr als deutlich von unserer Realität und man stolpert manchmal sehr drüber. Ich fragte mich zum Beispiel bei Oblivion einmal, als ich in eine, mir noch nicht bekannte Stadt kam, wo wohl die Schule sei, bis mir aufging, daß es in dem Spiel überhaupt keine Kinder gibt (schon krank, im Grunde).*

* Was ja bei Fable (übrigens ein ganz schreckliches Spiel, für mich vor allem vom Look her) anders ist und wo einen auch ein Lehrer in einem Quest bittet, ihm Bücher für die Schule zu sammeln. Kinder sind allerdings ein bischen heikel, Peter Molyneux berichtete mal in einem Interview, daß bei einem Testspiel zu Fable jemand einen Haufen Kinder massakriert hat, was sie dann irgendwie nachdenklich gestimmt hat (an dieser Stelle jetzt wieder die üblich Ballerspiel-Diskussion).

Games: »Rabbids Go Home«

Dienstag, 20. Juli 2010

Wow, wtf! Eins der geilsten, sinnfreisten, besten, launebringensten Spiele der letzten Jahre. Wer was für Klamauk und ein bischen derben Humour übrig hat muss dieses Spiel spielen.

Zitat des Tages

Freitag, 09. Juli 2010

“I can’t read porno by candlelight. Who am I, Abe Lincoln?”

– Krusty in The Simpsons-epsiode ‘Scuse Me While I Miss the Sky (S14Ep16)

Auch interessant, daß er Pornografie »liest« und nicht anschaut.

How to bypass Turkeys netcensorship

Dienstag, 06. Juli 2010

unblocking-youtube-turkey-localhost

I moved back to Istanbul some months ago and we stayed at a friend’s place in the beginning where I was delighted to find out that Youtube – one of the websites which are blocked in Turkey traditionally – was available again. At first I thought it might have to do something with Istanbul being one of Europe’s capitals of culture this year. Which is of course bullcrap.

When we moved to our own flat the trouble with the local ISP TTNET began: first there was some strange problem that I was able to chat and download via BitTorrent but not to surf the net sometimes. After some research I found out that it might be a DNS-problem. I replaced the DNS-entry in OSX’s Network System Preferences with some German DNS-Servers: 85.214.73.63 (Foebud) 213.73.91.35 (CCC) 87.118.100.175 (German Privacy Foundation). They are all German Hacker/Data-Privacy/Civil-Rights-organizations so there should be no blocking whatsoever.

However Youtube – and after some time also Google-Maps (or to be more specific: the map-data of Google-Maps) – was not available anymore. I didn’t get a »Haha, we censored this«-message from the Turkish government, if you typed in youtube.com the page just loaded and loaded until it the browser gave up.

Now I read around  a little and found out that the ISP can even filter IP-addresses when you have another DNS-server (or something like that +____+).

However you can add the addresses and their URL’s in the local host-file which is accessed even before the DNS and for me that worked. There is a Howto for OSX here, do a search for »edit host file + yourOS« to find out for other Systems. I got Youtube’s IPs from here. You can of course use any IP/Domain-lookup service to look them up. What I entered was:

208.65.153.238 youtube.com
208.65.153.251 youtube.com
208.65.153.253 youtube.com
208.117.236.69 youtube.com
74.125.127.100 youtube.com

For some reason Google Maps is working again, too.

For now.

EDIT: Okay, it worked for a day but not anymore. I just don’t get it. I am aware that it might not be censorship but some other problem but I have no idea what.

Film & Zensur & Kunst

Donnerstag, 01. Juli 2010

Dieser Artikel war mal ein Zitat des Tages-Eintrag und das Zitat geht so:

»Ich hasse, was Sie sagen, aber ich werde bis zum Tod ihr Recht verteidigen, es zu sagen« (Voltaire)

Der Satz stammt aus einem Artikel von Hans Schmid, in dem er sich bei Telepolis nochmal mit der BPjM (Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien) und deren verqueren Zensurpraktiken auseinandersetzt. Ich habe schonmal ein Zitat aus einem anderen Artikel gebracht und mir ist irgendwie immer noch nicht so wirklich klar, wie das Ganze abläuft. Mein Bruder, der bei Video Bastard gearbeitet hat, kann ein Lied davon singen, wie bescheuert dieses Bürokratiemonster in der Realität ist und obwohl er es mir schon mehr als einmal erklärt hat, erschließt es sich mir doch nicht ganz:* es gibt ja nicht nur die BPjM, die Filme, äh, einstuft/verbietet/whatever (also die staatliche Behörde), sondern auch die FSK, ein Verband der Medienunternehmen(?), die da diese – neuerdings gottseidank endlich so riesig großen – Sticker auf die DVDs draufballert, daß man für seine Kleinkinder nicht die ganze Zeit aus versehen Folterpornos ausleiht, danke, danke. Spannend an dem neuen Artikel ist auch der Blick nach Frankreich und vor allem Großbritannien, wo es anscheinend ein sehr viel bürgernäheres, einsichtigeres System als die Geheimniskrämer von der BPjM gibt.

In den Kommentaren zum Artikel entwickelte sich eine Diskussion darüber, ob die besprochenen Filme Kunst seien oder nicht, da das ominöse Dreiergremium der Bundesprüfstelle bei der Frage, ob ein Film indiziert wird das Jugendschutzgesetz gegen die Kunstfreiheit abwiegen muss. Die Diskussion ist natürlich ein bischen schwachsinnig, da der Begriff Kunstfreiheit hier meiner Meinung nach eher als ein erweiterter Begriff der Redefreiheit aufgefasst werden muss. Alles, was ein Mensch erschafft, vor allem, wenn es sich um so ein komplexes Produkt wie einen Film handelt, kann als Kunst angesehen werden. Das gilt sowohl für die beklopptesten Hollywood-Entgleisungen als auch für artsy-fartsy Arthouse-Kino. Da kann man jetzt lange drüber mutmaßen, ob es theoretisch möglich ist, einen Folterporno zu machen, der zwar total menschenverachtend (tolles Wort, fast so gut wie Verbrechen an der Menschlichckeit) aber so künstlerisch anspruchsvoll ist, daß die Kunstfreiheit die Menschenverachtung aufwiegt. Und ob das dann gerecht, ist, wenn ein Film, der nur menschenverachtend und nicht künstlerisch wertvoll ist, deswegen zensiert wird.

Ich persönlich finde es spannend, was der Autor, bei diesen »Schundfilmen«, die ich mir übrigens wahrscheinlich nie anschauen werde, weil das für mich viel zu gruselig und grausam ist (es geht unter anderem um Haute Tension, Frontiere(s) und Eden Lake), für soziologische, politische, mythologische Zusammenhänge etc. erkennen kann. Natürlich kann man, genau wie man – wird im Artikel so gesagt – mit Studien alles und sein Gegenteil beweisen kann, auch in fast alles fast alles hineininterpretieren (auch Dinge, die weit über den Horizont des Machers hinausgehen).

Das zeigt gut, wie hinfällig die Diskussion um einen Kunstbegriff ist. Ob etwas Kunst ist oder nicht liegt im Auge des Betrachters. Problematisch wird es dann, wenn der Jugendschutz gegen diesen völlig subjektiven Kunstbegriff abgewogen werden soll, vor allem wenn man von dem Kunstbegriff einer Dame (plus irgendeinem Kirchenhoschi und einem verlotterten Medienmenschen**, ganz toll) ausgeht, deren Lieblingsfilm 101 Dalmatiner ist (wenn ich Herrn Schmids Artikel mal ungeprüft Glauben schenke).

Genau wie der Autor finde ich es aber grundsetzlich in höchstem Maße bedenklich, daß eine staatliche Behörde es einem erwachsenen, mündigen Bürger quasi verweigern kann einen Film, sei er nun Kunst oder Schund, unzensiert anzuschauen. Was nicht heißen soll, daß diese Freiheit auch unmündige Bürger, nämlich Kinder haben sollten. Bei denen sollte im Idealfall, der gesetzliche Vertreter darüber urteilen können, ob Sohn/Tochter ein Film sehen kann oder nicht. Weil das natürlich in der Praxis niemals hinhaut brauchen wir eine Altersfreigabe, die dann genau wie bei Zigaretten und Alkohol am Kiosk in der Mediathek munter ignoriert werden und das System so wieder kaputtgemacht werden kann.

* So wie ich das verstanden habe prüft die BPjM nur Medien von der FSK als ab 18 eingestuft werden und indiziert sie dann entweder oder sie bekommen ein Siegel á la SPIO/JK geprüft: keine schwere Jugendgefährdung. Wer es schafft seinen Film also von der FSK mit einer 16er Freigabe zu bewerten hat schon gewonnen.

** Der unter Umständen von Filmen soviel versteht wie ein durchschnittlicher Mitarbeiter von Video Buster (abgesehen von meinem Bruder und anderen mir bekannten Ausnahmen, die die Regel bestätigen natürlich) oder einer anderen Stangenvideothek: nichts.

Blogsome-Posts für Wordpress per RSS exportieren

Donnerstag, 01. Juli 2010

Ich hab es ja schon in der Sidebar stehen gehabt: ich habe tatsächlich einen Weg gefunden, meine Artikel aus dem bisher nicht exportierbaren Blogsome-Blog zu importieren und zwar mehr oder weniger mit dieser Anleitung. Man ändert im Grunde einfach die Konfiguration des Blogsome-Blogs so, daß alle Artikel auf einer Seite und vor allem im RSS-Feed angezeigt werden (unter Options > Reading). Den Feed kann man dann bei Wordpress einfach importieren.

Was durch die Anleitung nicht so wirklich klar wurde, ist, daß man nicht die Vorschau, die alle Browser für Feeds erstellen (und auch gerne dabei Artikel abkürzen etc.) speichern muss. Bei der Eingabe von http://kraehe.blogsome.com/feed in die Adresszeile generieren Firefox oder andere Browser aus dem Feed, der, soweit ich das verstanden habe, XML-basiert ist eine XHTML-Seite mit der Wordpress nichts anfangen kann. Es hat relativ lange gedauert, bis ich rausgefunden habe, daß man von dem Feed einfach den Seitenquelltext/den Source-Code abspeichern muss. Und das importiert Wordpress dann auch ohne Murren als RSS-Feed, auch wenn die Endung bei mir .htm hieß.