Wow, wtf! Eins der geilsten, sinnfreisten, besten, launebringensten Spiele der letzten Jahre. Wer was für Klamauk und ein bischen derben Humour übrig hat muss dieses Spiel spielen.
Games: »Rabbids Go Home«
Dienstag, 20. Juli 2010Zitat des Tages
Freitag, 09. Juli 2010“I can’t read porno by candlelight. Who am I, Abe Lincoln?”
– Krusty in The Simpsons-epsiode ‘Scuse Me While I Miss the Sky (S14Ep16)
Auch interessant, daß er Pornografie »liest« und nicht anschaut.
How to bypass Turkeys netcensorship
Dienstag, 06. Juli 2010I moved back to Istanbul some months ago and we stayed at a friend’s place in the beginning where I was delighted to find out that Youtube – one of the websites which are blocked in Turkey traditionally – was available again. At first I thought it might have to do something with Istanbul being one of Europe’s capitals of culture this year. Which is of course bullcrap.
When we moved to our own flat the trouble with the local ISP TTNET began: first there was some strange problem that I was able to chat and download via BitTorrent but not to surf the net sometimes. After some research I found out that it might be a DNS-problem. I replaced the DNS-entry in OSX’s Network System Preferences with some German DNS-Servers: 85.214.73.63 (Foebud) 213.73.91.35 (CCC) 87.118.100.175 (German Privacy Foundation). They are all German Hacker/Data-Privacy/Civil-Rights-organizations so there should be no blocking whatsoever.
However Youtube – and after some time also Google-Maps (or to be more specific: the map-data of Google-Maps) – was not available anymore. I didn’t get a »Haha, we censored this«-message from the Turkish government, if you typed in youtube.com the page just loaded and loaded until it the browser gave up.
Now I read around a little and found out that the ISP can even filter IP-addresses when you have another DNS-server (or something like that +____+).
However you can add the addresses and their URL’s in the local host-file which is accessed even before the DNS and for me that worked. There is a Howto for OSX here, do a search for »edit host file + yourOS« to find out for other Systems. I got Youtube’s IPs from here. You can of course use any IP/Domain-lookup service to look them up. What I entered was:
208.65.153.238 youtube.com
208.65.153.251 youtube.com
208.65.153.253 youtube.com
208.117.236.69 youtube.com
74.125.127.100 youtube.com
For some reason Google Maps is working again, too.
For now.
EDIT: Okay, it worked for a day but not anymore. I just don’t get it. I am aware that it might not be censorship but some other problem but I have no idea what.
Film & Zensur & Kunst
Donnerstag, 01. Juli 2010Dieser Artikel war mal ein Zitat des Tages-Eintrag und das Zitat geht so:
»Ich hasse, was Sie sagen, aber ich werde bis zum Tod ihr Recht verteidigen, es zu sagen« (Voltaire)
Der Satz stammt aus einem Artikel von Hans Schmid, in dem er sich bei Telepolis nochmal mit der BPjM (Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien) und deren verqueren Zensurpraktiken auseinandersetzt. Ich habe schonmal ein Zitat aus einem anderen Artikel gebracht und mir ist irgendwie immer noch nicht so wirklich klar, wie das Ganze abläuft. Mein Bruder, der bei Video Bastard gearbeitet hat, kann ein Lied davon singen, wie bescheuert dieses Bürokratiemonster in der Realität ist und obwohl er es mir schon mehr als einmal erklärt hat, erschließt es sich mir doch nicht ganz:* es gibt ja nicht nur die BPjM, die Filme, äh, einstuft/verbietet/whatever (also die staatliche Behörde), sondern auch die FSK, ein Verband der Medienunternehmen(?), die da diese – neuerdings gottseidank endlich so riesig großen – Sticker auf die DVDs draufballert, daß man für seine Kleinkinder nicht die ganze Zeit aus versehen Folterpornos ausleiht, danke, danke. Spannend an dem neuen Artikel ist auch der Blick nach Frankreich und vor allem Großbritannien, wo es anscheinend ein sehr viel bürgernäheres, einsichtigeres System als die Geheimniskrämer von der BPjM gibt.
In den Kommentaren zum Artikel entwickelte sich eine Diskussion darüber, ob die besprochenen Filme Kunst seien oder nicht, da das ominöse Dreiergremium der Bundesprüfstelle bei der Frage, ob ein Film indiziert wird das Jugendschutzgesetz gegen die Kunstfreiheit abwiegen muss. Die Diskussion ist natürlich ein bischen schwachsinnig, da der Begriff Kunstfreiheit hier meiner Meinung nach eher als ein erweiterter Begriff der Redefreiheit aufgefasst werden muss. Alles, was ein Mensch erschafft, vor allem, wenn es sich um so ein komplexes Produkt wie einen Film handelt, kann als Kunst angesehen werden. Das gilt sowohl für die beklopptesten Hollywood-Entgleisungen als auch für artsy-fartsy Arthouse-Kino. Da kann man jetzt lange drüber mutmaßen, ob es theoretisch möglich ist, einen Folterporno zu machen, der zwar total menschenverachtend (tolles Wort, fast so gut wie Verbrechen an der Menschlichckeit) aber so künstlerisch anspruchsvoll ist, daß die Kunstfreiheit die Menschenverachtung aufwiegt. Und ob das dann gerecht, ist, wenn ein Film, der nur menschenverachtend und nicht künstlerisch wertvoll ist, deswegen zensiert wird.
Ich persönlich finde es spannend, was der Autor, bei diesen »Schundfilmen«, die ich mir übrigens wahrscheinlich nie anschauen werde, weil das für mich viel zu gruselig und grausam ist (es geht unter anderem um Haute Tension, Frontiere(s) und Eden Lake), für soziologische, politische, mythologische Zusammenhänge etc. erkennen kann. Natürlich kann man, genau wie man – wird im Artikel so gesagt – mit Studien alles und sein Gegenteil beweisen kann, auch in fast alles fast alles hineininterpretieren (auch Dinge, die weit über den Horizont des Machers hinausgehen).
Das zeigt gut, wie hinfällig die Diskussion um einen Kunstbegriff ist. Ob etwas Kunst ist oder nicht liegt im Auge des Betrachters. Problematisch wird es dann, wenn der Jugendschutz gegen diesen völlig subjektiven Kunstbegriff abgewogen werden soll, vor allem wenn man von dem Kunstbegriff einer Dame (plus irgendeinem Kirchenhoschi und einem verlotterten Medienmenschen**, ganz toll) ausgeht, deren Lieblingsfilm 101 Dalmatiner ist (wenn ich Herrn Schmids Artikel mal ungeprüft Glauben schenke).
Genau wie der Autor finde ich es aber grundsetzlich in höchstem Maße bedenklich, daß eine staatliche Behörde es einem erwachsenen, mündigen Bürger quasi verweigern kann einen Film, sei er nun Kunst oder Schund, unzensiert anzuschauen. Was nicht heißen soll, daß diese Freiheit auch unmündige Bürger, nämlich Kinder haben sollten. Bei denen sollte im Idealfall, der gesetzliche Vertreter darüber urteilen können, ob Sohn/Tochter ein Film sehen kann oder nicht. Weil das natürlich in der Praxis niemals hinhaut brauchen wir eine Altersfreigabe, die dann genau wie bei Zigaretten und Alkohol am Kiosk in der Mediathek munter ignoriert werden und das System so wieder kaputtgemacht werden kann.
* So wie ich das verstanden habe prüft die BPjM nur Medien von der FSK als ab 18 eingestuft werden und indiziert sie dann entweder oder sie bekommen ein Siegel á la SPIO/JK geprüft: keine schwere Jugendgefährdung. Wer es schafft seinen Film also von der FSK mit einer 16er Freigabe zu bewerten hat schon gewonnen.
** Der unter Umständen von Filmen soviel versteht wie ein durchschnittlicher Mitarbeiter von Video Buster (abgesehen von meinem Bruder und anderen mir bekannten Ausnahmen, die die Regel bestätigen natürlich) oder einer anderen Stangenvideothek: nichts.
Blogsome-Posts für Wordpress per RSS exportieren
Donnerstag, 01. Juli 2010Ich hab es ja schon in der Sidebar stehen gehabt: ich habe tatsächlich einen Weg gefunden, meine Artikel aus dem bisher nicht exportierbaren Blogsome-Blog zu importieren und zwar mehr oder weniger mit dieser Anleitung. Man ändert im Grunde einfach die Konfiguration des Blogsome-Blogs so, daß alle Artikel auf einer Seite und vor allem im RSS-Feed angezeigt werden (unter Options > Reading). Den Feed kann man dann bei Wordpress einfach importieren.
Was durch die Anleitung nicht so wirklich klar wurde, ist, daß man nicht die Vorschau, die alle Browser für Feeds erstellen (und auch gerne dabei Artikel abkürzen etc.) speichern muss. Bei der Eingabe von http://kraehe.blogsome.com/feed in die Adresszeile generieren Firefox oder andere Browser aus dem Feed, der, soweit ich das verstanden habe, XML-basiert ist eine XHTML-Seite mit der Wordpress nichts anfangen kann. Es hat relativ lange gedauert, bis ich rausgefunden habe, daß man von dem Feed einfach den Seitenquelltext/den Source-Code abspeichern muss. Und das importiert Wordpress dann auch ohne Murren als RSS-Feed, auch wenn die Endung bei mir .htm hieß.
Illustration: »Midnight Encounter«
Dienstag, 29. Juni 2010Here’s somthing I did for Bak, the next’s issue’s topic’s gonna be şehir/city and that’s my Cheshire/Grinsekatze-airship-fullmoon-spooky-whatever-entry:
^____^
Animaton: Tom Werber – Losers – »Flush«
Freitag, 25. Juni 2010Sweet. Victorian-era Cthulhu/Lovecraft-tentacle-action gepaart mit freshen Rap. Und massenhaft anderen kranken Ideen. Wow.
via Twitch
Animation: »Goutte d’Or«-Trailer
Donnerstag, 24. Juni 2010Juhuu, ein toter Pirat trifft eine nackte Hexe mit einem Oktopus als Haare. So soll das sein (wobei ich das Character-Design der Hexe eher schrecklich finde (ein bischen sehr barbiehaft die Dame) aber die Idee werd ich bei Gelegenheit mal klauen):
via Twitch
Juhu, Info-Graphiken!
Donnerstag, 24. Juni 2010Bei Online Schools(?) gibt’s einen Haufen hübscher Info-Graphiken,* die interessante Sachverhalte erklären zu entdecken (teilweise leider aber auch sehr hässliche).
Und awesome: Old Abe Lincoln mochte Katzen während Adolf sie scheiße fand (der hatte ja auch sein verzüchtetes Blondi-Vieh) .
*Die teilweise von The Oatmeal stammen, die haben ja dieses wunderbaren Englische-Rechtschreibungs-Info-Graphik und die mehr Katzen-Awesomeness. Und natürlich: Bärte.
Animation: Olly Reid – »Deus« Trailer
Dienstag, 22. Juni 2010Okay, ich hab keine Ahnung, was hier passiert aber es sieht auf jeden Fall freakig aus.
via Twitch


