Category Archives: privatsphäre

Gemischtwarenladen

In Großbritannien dürfen Menschen in Gefängnissen keine Bücher mehr lesen, keine selbstgebastelten Geburtstagskarten bekommen und auch keine Unterwäsche oder sonstige Kleidung. Die wollen anscheinend sicherstellen, dass die Leute da als VerbrecherInnen wieder rauskommen. Unfassbar.

Youtube ist ja auch so einer der Services, der einem überall begegnet, was privatsphäremässig vielleicht Implikationen hat (um’s mal vorsichtig auszudrücken). Wer deswegen seine Videos (Bilder, Gifs, Audio?) woanders unterbringen oder selbst hosten will, sollte sich mal MediaCrush anschauen (und natürlich MediaGoblin). (Via)

Oooh, hier gibt es einen Character-Generator für Lady Knights. Ich hab’ auch mal sowas als Open Office-Tabelle gebaut, wo es nicht nur ums kämpfen ging, das sollte ich mir nochmal angucken.

Wissenschaftsporn: Die Hinweise, dass wir in einem Multiversum wohnen verdichten sich …

Wissenschaftler haben die „Wenn’s nur fünf Sekunden aufm Boden lag, kann man’s noch essen“-Regel ein bisschen bestätigt. Ich bin ja was sowas angeht auch eher von der „Was mich nicht umbringt macht mich hart“-Sorte.

Dateien im lokalen Netzwerk teilen

Wenn man mal einen Schritt zurücktritt, ist es schon ganz schön krass, dass es auch 2014 immer noch total aufwendig ist lokal Dateien von einem Computer auf den anderen zu bekommen (ja, das geht irgendwie per Betriebsystem (Samba etc.) aber dann wird’s auch schnell hakelig wenn man mehr als eins hat. Und mit Mobilgeräten wollen wir garnicht erst anfangen …).

E-Mail ist ernsthaft immer noch das Einfachste zusammen mit so Quatsch wie Dropbox etc. Geht alles über’s Internet, was total unnötig (und Post-Snowden auch unverantwortlich) ist, wenn sich zwei Rechner im selben Netzwerk befinden.

Generell gibt’s da zwei Möglichkeiten, entweder macht man das über einen lokalen Server, zu dem sich die Clients verbinden (Piratebox wär’ da eine Möglichkeit). Ich wünsche mir ja sowas wie sharedrop.io (via) nur ohne den ganzen gruseligen Internetteil. Klar muss man sich, um Dateien lokal zu teilen erstmal mit sieben Diensten verbinden (unter anderem Bootstrap und Cloudflare). Gleiches gilt für so theoretisch geile Dinge wie Chrirp, die Daten per Sound übertragen wollen. Nur geht das halt in der Praxis anscheinend so schlecht, dass sie nicht die Dateien sondern die Adresse der Datei auf deren Server per Sound übertragen, also wieder alles übers Internet. So ein Bullshit.

Oder man macht’s P2P, dann braucht jeder wohl ein Programm auf dem Endgerät. Nicht ideal aber was will man machen. OSX hat sowas ja neuerdings eingebaut und es gibt auch ein paar Alternativen, die über Betriebsystemgrenzen hinaus funktionieren. Oh, Dukto sieht echt gut aus (auch wenn der dann bei Programmstart sofort nach hause telefoniert aber das kann man unterbinden) und Android-Version kommt bald.

Gleiches gilt übrigens für Chat, ich verstehe nicht, warum nicht jedes Netzwerk auch sein eigenes Chatdingsi hat, das wäre doch total sinnvoll. Ja, theoretisch geht das, macht aber niemand. Auch hier sieht Piratebox wieder am vielversprechensten aus.

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Die deutschen Piraten greifen zur Europawahl dann mal tief ins Sexismus-Klo (wählen wollte ich die allerdings auch schon vorher nicht …) Oha, die anderen Plakate sind dann ein tiefer Griff ins „Ich habe keine Ahnung von Typo oder Design“-Klo. Aua.

Annalee Newitz hat mal wieder einen coolen Artikel auf io9 geschrieben, diesmal über Samarkand und die Seidenstraße.

Das wirklich Gruselige daran, dass es in dt. Behörden Pornofilter gibt, finde ich ja, dass sich so Beamte neben ihrer Entmündigung auch gleich an ein zensiertes Internet gewöhnen. Da müssen wir uns dann halt auch nicht wundern, wenn der Aufschrei nicht so groß ist, wenn das dann generell eingeführt wird.

Hier stand mal viel zum Übertragen von Dateien im lokalen Netwerk, aber weil das aus dem Ruder lief, hat das jetzt einen eigenen Artikel und hier stattdessen: Monument Valley scheint Miegakure in schön aber mit weniger Mindfuck (und besserem Character-Design) zu sein.

So, after a pretty okayish diverse The Walking Dead, Telltame’s new game, Wolf Among Us looks pretty … white. Is that because of the old „There are PoC in fantasy/fairytales/past/history“-bullshit? Or is the source material shite? Shame anyway.

Using fonts from Google? Potential privacy fuckup.

I played around with Mozilla’s Lightbeam yesterday, a fancy plugin that visualizes which of the websites you visit load content from the same services. This is interesting because these services could potentially spy on your browsing across sites even without the use of cookies, supercookies etc. Or at least the owner of the service knows that someone accessed a specific site at a specific point in time and loaded a specific file from their server.

Anyway, maybe it’s only my personal taste but Google seems to be one of the top companies that would be able to do this (yes, aside of NSA and all the other government agencies, obviously). So surprising, I know!

lightbeam-fonts-googleapis-privacyfuckup

Youtube is obvious, more or less every blog includes embedded Youtube-videos (including this one). I’m thinking of countering this with preview-gifs (or static jpgs) á la Boing Boing, Nerdcore, Kotaku etc. But this convenient „Click on the gif to play the video“ seems to demand a fair bit of programming (I’m guessing IFRAME?). I’m not sure about a solution for this yet.

The more interesting thing is fonts.googleapis.com. A lot of websites of seem to load stuff from there and I think we have to thank WordPress for that. Because the build-in themes that come with WordPress connect to Googles font-hosting service even if you have customized the themes and are using you own fonts. The HTML for this is generated via PHP and while there seems to be a way to turn this off I wasn’t able to do so.

But luckily there’s a plugin to disable Google Fonts! Thank you, Milan Dinić!

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Miegakure, ein Spiel, was irgendwie in 4D ist (und dieses 4d ist auch noch „richtiges“ 4D, im Gegensatz zu früheren Spielen, die eher so „fake“ 4D waren -____- Wie auch immer, eher gruseliges Charakter-Design …). (Via)

Novena, ein Open Hardware-Computer, jetzt mit Crowdfunding (Via) Hier sieht man den Laptop (und den/die Erfinder) im Einsatz mit einem gruseligen Vortrag über Microcontroller in SD-Cards auf dem 30c3 (Via)

Genderswapping couple photo project!* It’s a bit sad that this only works because we still have clothing that „belongs“ to one gender (e.g skirt = female) and I think I like the project better where couples only changed the clothes they where actually wearing in day-to-day live. (I’m terrible at identifying gender in general so this is pretty fun for me. *I’m also terrible at placing hyphens correctly and writing in two languages doesn’t help with that at all).

Wir sind noch viel mehr mit Schuld an den automatisierten Drohnenmorden der Amis als bisher angenommen.

Haha, Replicant haben eine Backdoor in Samsung-Telefonen gefunden und alle so: „Na ja, es gibt ja keine Beweise, dass das ausgenutzt wird, und das ist wär’ auch totaaaal umständlich.“ Äh. Snowden? Wo habt ihr das letzte Jahr verbracht? Man kann davon ausgehen, dass alles, was ausgenutzt werden kann ausgenutzt wird und noch viel mehr. Ja, aber lasst uns mal lieber noch zehn Jahre warten, bis Snowden 2.0 kommt und wir Beweise haben. Jetzt muss ich mich leider nach anderen potentiellen Telefonen umschauen oder einfach warten bis der Bug gefixt ist.

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Zwei schöne Aprilscherze: Beardswipe, Hipster mit Bart können nun mit dem demselben ihr Telefon entsperren (Via) und die Bundesregierung nimmt wg. NSA-Überwachung das Rohrpostsystem wieder in Betrieb.

Älter aber passen dazu: Auch Wlan-Wellen kann man zur Überwachung benutzen. No shit, Sherlock. Siehe auch. (Via)

Zur Abwechslung treffen die Morddrohungen der üblichen VerdächtigenGamer dann mal nicht Frauen, die es wagen Kritik an ihrem Lieblingspielzeug zu äußern* sondern den/die Occulus Rift-Macher wg. Ausverkauf an Facebook. Mein Mitleid hält sich leicht in Grenzen ohne Morddrohungen an irgendwen gutzuheißen.

Weil’s nie genug Studien gibt die rausfinden, dass illegales Filme runterladen der Filmindustrie hilft, hier noch eine.

Bester Kommentar zum kommenden Ninja Turtles*-Film: „Hurled like a dead childhood pet into the uncanny valley’s nastiest toilet.“ Auch ansonsten wieder schön ins tief Sexismus-Klo gegriffen (Frauen, die in Ohnemacht fallen, how 1800). UPDATE: Und wo sie schon dabei sind: Whitewashing auch gleich mit abgehakt.

*Die ich schon immer unsympathisch fand …

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Schöne Kurzgeschichte zum Thema Selkie (siehe dazu auch den kommenden Film, Song of the Sea, vom Secrets of Kelts-Team) von Sofia Samatar, die dafür für den Nebula-Award nominiert ist (neben noch ein paar anderen PoC) und hier einen echt interessanten Blog betreibt. Ihren ebenfalls für den Award nominierten Roman „A Stranger in Olandria“ kann bei Tor.com angelesen und beim Verlag DRM-frei als Ebook gekauft werden. So soll das sein.

Racebending.com hat eine Historie/Hall of Shame von Whitewashing und Brown- Yellow- etc. Facing bei den Oskars.

Für diejenigen, die’s – wie ich – bisher verplant haben: Songbird is dead, long live Nightingale! Das Logo ist leider wieder schlimm und unter Linux frisst es für mich genausoviel CPU wie Songbird aber das ist das coole an Open Source: wenn ein Projekt stirbt, ist die Chance groß, dass die Community weitermacht!

Apropos Open Source und Forks: LibraryBox ist ein Wireless Fileserver/Router(?) mit dem ohne Internet Dateien über Wlan geteilt werden können. Das ist nicht ganz billig ($150) und ist ein Fork von Piratebox. Ich find das Original dann noch etwas sympathischer (ist wohl auch aufm Raspberry Pi möglich) auch wenn so eine Fertiglösung sicher nicht doof ist. (Via)

Tor will dann auch mal sicheren Chat, was jetzt sicheres Instant Messaging heißt. Denen würde ich zutrauen, dass die das ordentlich machen. Allerdings sehen ich eher den Trend hin zu Chat und Videotelefonie, insofern würde ich mich auf Jitsi, (Android Alpha oder auch auch ohne Client) oder Palava.tv konzentrieren.