Category Archives: privatsphäre

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Noch eine Meinung warum 50 Shades of Grey anscheinend scheiße und gefährlich ist. Ich hab’ das Buch nicht gelesen aber es ist schon gruselig wie diese Megaseller immer destruktive Hetero-Beziehungen darstellen (Hallo Twilight, Hallo Mad Men).

Interessant, der E-Mail-Dienst Posteo (Via) verschlüsselt anscheinend Kontakte und Kalender mit AES. D.h., das muss irgendwie gehen. Sieht sympatisch aus, wenn ich das brauchen würde, kämen die in die engere Wahl.

Fira Sans, eine von Erik Spikermann entwickelte, Open Source-Schrift der Mozilla Foundation mit einem haufen Schnitten und Glyphen. Sehr geil. Gibt’s auch bei Fontsquirrell (= kann man für kommerzielle Sache nutzen) (Via)

Kulturelle Appropriation schön erklärt am Beispiel des Bindi (gilt aber natürlich auch für Dreadlocks, Federschmuck, diverse (Henna-)Tattoos, etc. pp.)

#IndieFTV: Vane, ein Spiel im Stil von Ico und Shadow of the Colossus, entwickelt von Männern, die auch an The Last Guardian (dessen Schicksal weiter ungewiss ist) mitgearbeitet haben. Sieht fein aus, auch wenn man wohl wieder einen Knaben spielt. (Via) Und hier noch Ashen (leider ist das hauptsächlich die Concept Art, die geil ist).

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Together: Amna & Saif, a cooperative game with a Kickstarter where one of the main characters is a WoC wearing a hijab (the other character is her son) (Via)

Es soll einen deutschen Truecrypt-Fork namens TrustedDisk geben, der dann irgendwann (sogar „richtig“!) Open Source werdenwollengewordenseinwird. Ich bin noch nicht überzeugt und es gibt erstmal kein Wort von einer Mac-Version. Hey, einer von denen ist CDUler!

Fatima al-Fihri founded the oldest (and first?) university in the world that is still operating today, the University of al-Qarawiyyin (Via)

Laverna, eine Open Source-Alternative zum Online-Notizbuch Evernote mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (das wird alles irgendwie local im Browser gespeichert und nur bei Bedarf via Cloud gesynct?). (Via) Aus den Kommentaren: TagsSpaces.

Uuunnd ein weiteres Land merkt, dass Vorratsdatenspeicherung nicht zu höheren Verbrechensaufklärungsraten führt. Und zieht daraus zur Abwechslung sogar Konsequenzen.

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Dinge, die die Welt nicht braucht: Kickstarter für Zahnstocher mit zwei Geschmacksrichtungen z. B. Wasabi/Himbeere. (Via) Nennt sich „Castor“ ^____^

Das Schauspielhaus Hamburg greift dann mal tief in die Rassismus-Mottenkiste (Blackfacing, hier ein abartiges Interview dazu) und der Kampnagel sagt die Zusammenarbeit mit dem aus Protest stattfindenden „Festival gegen Rassismus“ ab? (Ja, dass kann auch organisatorische o. a. Gründe haben.)

Na toll, das Unterrichts-Gamification-System Classcraft wird mit Free-To-Play-Konzept kommerzialisiert. (Via) Weiß nicht, ob ich das bei SchülerInnen so toll finde. Insgesamt aber immer noch ‘ne coole Sache, ähnliches gibt’s mit HabitRPG für alle Lebenssituationen.

Truecrypt hat ja auf sehr merkwürdige Weise bekanntgegeben, dass sie aufhören und es gibt jetzt eine Anlaufstelle für Leute, die das Projekt weiter am Leben halten wollen. (Via) Ich schätze Truecrypt weil’s auf allen großen Plattformen läuft und einigermaßen einfach zu benutzen ist, das sind beides leider Alleinstellungsmerkmale.

Dank Snowden kümmern sich mittelständische Unternehmen jetzt noch weniger um IT-Sicherheit, weil: das ist ja sowieso alles sinnlos! Apropos: Generalbundesanwalt ermittelt vieleicht(!) doch in Sachen NSA-Skandal. Aber nicht wg. der Massenüberwachung sondern wg. Merkelhandy (╯°□°)╯︵ ┻━┻

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Hihi, Männer dürfen nur mit weiblicher Begleitung zur Premiere des Sailor Moon-Reboots. UPDATE: Falls jemand dafür wirklich eine Erklärung braucht (überraschend ist sie nicht).

In der Geheimdienst-Debatte wird viel zu wenig darauf hingewiesen, dass wir auch vor unserer eigenen Haustür kehren könnten: Der BND will soziale Netzwerke „live“ überwachen und braucht dafür nur 300 Millionen Euro, die der Bundestag wohl bald bewilligt.

Manche Lehrende geben anscheindend Trigger-Warnungen vor ihren Vorlesungen/Seminaren (gute Sache) und die Konservativen machen da jetzt den Spin, dass das Zensur wäre. I don’t even.

Jemand entfernt aus antirasstischen Gründen die Master und Slave-Terminologie aus Django und die Nerds toben natürlich.

N. K. Jemisin und Hiromi Goto haben beide sehr gute Reden auf dem WisCon bezüglich Rassismus etc. in der Fantasy- und SF-Branche gehalten.

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Falls jemand es noch nicht mitbekommen hat: Wir sind natürlich auch Schuld an den „Piraten“ in Somalia etc. (weil wir ihre unseren Atommüll vor der Küste ins Meer kippen und die Fischgründe ausräubern). (Via)

In mittelalterlichen Texten kommt es anscheinend öfters vor, dass Ritter gegen Schnecken kämpfen. (Via) Die Wissenschaft ist sich aber nicht einig warum. ^____^

Die neuste Masche der Contentmafia ist anscheinend Computerspiele möglichst viel Speicheplatz verbrauchen zu lassen (z. B. durch unkomprimierte Texturen) um die Downloader zu entmutigen. Da ist dann ein Spiel mal 50gig. Helfen tut’s natürlich nicht!

Humble Bundle macht ein White Guys Fantasy Vomit Bundle (Ebooks Bundle IV made with this). Und bei sowas darf ein frauenfeindlicher Rassist wie der Conan-ErfinderHoward natürlich nicht fehlen (schon der zweite Absatz ist rassistische Kackscheiße). Da fühlt sich Pagobluchi sicher in guter Gesellschaft. Hey, auch Rassist Lovecraft wird mal wieder gelobhuldet. Fehlt nur noch Jim Butcher!

Als kleines Gegengewicht dazu: The House of Discarded Dreams von Ekaterina Sedia ist richtig gut. Gibt’s leider nicht DRM-frei als Ebook sondern nur bei Amazon aber das kann man ja ändern (DeDrm Plugin für Calibre).

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Oh, eine weitere Open-Source Dropbox/OwnCloud/Bittorrent/Sync-Alternative namens Syncthing (keine https-Website = -1 Punkt). (Via) In den Kommentaren (die mal wieder sehr lesenswert sind und sich u.a. auch mit Git-Annex beschäftigen) hat mal jemand über Seafile (noch eine Alternative) rübergeguckt und war nicht begeistert.

Es gibt neuerdings eine weitere Open-Source Alternative zu Sublime Text, nämlich Atom, den Text-Editor von Github. Ohne diese fancy Übersicht und z. Zt. auch ohne Session/Tab-Restore, was das ganze sinnfrei macht. Aber mal im Auge behalten. O wow, das sind ernsthaft die Terms of Use von Github? In einer Sprache, die man verstehen kann? Wie geil.

Sein mobiles Gadget mit Solarenergie aufladen geht ja schon länger (für HipsterInnen z. B. hiermit) jetzt geht’s bald vielleicht auch mit Wind. So geil ich das alles finde, bleibt wie immer hier die Frage, ob es überhaupt möglich ist die Energie, die für Produktion (und Versand?) von solchen Gadgets verbraucht überhaupt wieder einzusparen. Und mit 2kg ist das auch mal krass schwer. (Via)

Super, sieht so aus als sei Verschlüsselung bei Card-/CalDAV nicht vorgesehen. Dann lagern wir halt weiterhin unsere Kalender und Kontakte im Klartext auf dem Server, is ja auch einfacher für die Geheimdieste.

Die Hater weinen schon (Via), aber wär’ ich ja total dafür, dass Apple auch OSX in den Flatdesign-Style von iOS weiterentwickelt (Grau ist nicht so meine Farbe, da könnten sie sich gerne mal von verabschieden). Hier hat das mal jemand skizziert, sieht gut aus. UPDATE: Bwahaha, das neue OSX sieht ca. genauso aus wie das Mock-Up!

Internet-Alternativen

PaulBaransNetworkTypes
Network types by Paul Baran

Weil ich grade im Zuge der erneuten Angriffe auf die Netzneutralität, der immer wiederkehrenden VDS und anderen Zensurangriffe wieder drüber nachgedacht hab: die Alternative zum über Knoten laufendes, also einfach zu kontrollierendem Internet* nennt sich: Wireless Mesh Network. Also Freifunk.

Projekt Starfish (Via) scheint erstmal auf Eis gelegt worden zu, der originale Link ist nicht mehr da (aber hier im Internet Archive) und auf der Seite gibt’s erstmal dazu keine Links. Mh, das PDF scheint aber noch da zu sein.

Oh, cool, die P2PFoundation hat eine Liste mit Alternativen: im Allgemeinen nennt sich das NextNet, im Konkreten u.a. Project Byzantium (Via) und GuiFi.

*Und weil die zentralisierte Infrastruktur noch nicht schlimm genug ist, kommt jetzt immer mehr auch noch der zentralisierte Application-Layer oben drauf, danke Facebook, Google, Twitter & Co. Das kann nur finster enden.