Archiv für die Kategorie ‘musik’

Musik: Sichtbeton/Lunte – Mecklenburg

Donnerstag, Juni 11th, 2009

Dieser knapp 40-minütige Track gehört neben Doppelkopfs »Von Abseits« zu dem Besten was Deutscher HipHop so kann. Wobei es sich bei diesem Track nicht um HipHop handelt, sondern um ein Klangwerk, das Beats, Melodien und Samples aus Filmen, vom Bäcker, Radiowecker und anderem zu einem Teppich verwebt, den ich immer wieder mit Begeisterung höre.

Hier ist ein Myspace- und last.fm-Profil, den Track gibt’s bei Archive.org für umsunste.

Shorty: The Princess and the Pearl

Freitag, April 24th, 2009

jfml - Nebel

The Princess and the Pearl sind eine lokale Band hier aus BS, ich glaube, die studieren beide in der Klangklasse in der HBK. Drauf gekommen bin ich über Stefan, der denen ihr Album-Artwork gemacht hat. Ich bin total hin und weg von dieser sphärischen, märchenhaften Musik.

Dieses Nebel-Bild von mir ist eine direkte Reaktion auf das Album, auch wenn es, meiner Meinung nach, nicht mehr viel mit dem schwebenden Klang der Musik zu tun hat.

Songbird 1.0…

Mittwoch, April 8th, 2009

Hier noch ein alter Post, der irgendwie verloren gegangen ist beim Umzug:

… ist da! Krass! Sie haben ein niedliches neues Icon an Start gebracht, das das hässliche Ei ersetzt und insgesamt ist SB meines Empfindens nach tatsächlich viel schneller als vorher. Hab es bisher noch nicht bereut iTunes den Rücken gekehrt zu haben.

Ach, und wo wir schon bei OpenSource sind: mit dem letzten Ubuntu Studio-Release (8.10?) funktionierten plötzlich die Compiz-Desktop-Effects, die ich bisher immer vergeblich zum laufen zu bringen versucht hatte, von ganz allein auf meinem guten alten T40. Das ist natürlich nur Spielkram aber ich finde es schon echt beachtlich, daß sich das System mit neueren Releases auf alten Computern verbessert. Das wär ja so, als ob Vista auf meinem gammligen Laptop besser laufen würde als XP. Ich möchte aber eher vermuten, daß Vista bei mir überhaupt nicht laufen würde.

Jungs und Mädels, danke, ich mag euch, OpenSource, OpenSource, OpenSource!

ST. ANGER!!!

Dienstag, September 16th, 2008

Hab grade zu diesem, wahrscheinlich einzigen schlechten taz Artikel bisher, einen Kommentar geschrieben:

Auch ich finde den Artikel etwas merkwürdig. Klar, es wirkte in einem Spiegel-Interview letztens nicht sehr glaubwürdig als Hetfield meinte, sie hätten Napster nie verklagt, daß sei alles ein großer Irrtum.

Ich kann ihre (damalige?) Position nicht gutheißen aber ich kann sie nachvollziehen, ich kann verstehen, wenn Musiker erstmal denken, daß sie ohne CD-Verkäufe ganz schön am Arsch sein werden. Wenn das jemand wie Metallica macht, die Millionen im Sack haben, wirkt das natürlich lächerlich aber generell ist der Markt einfach dabei eine kollosale Wandlung durchzumachen und ich bin sicher, daß einige dabei draufgehen werden.

Some Kind of Monster haben mir Metallica näher gebracht als sie mir jemals waren, mir, einem eher mittleren als Hardcore-Fan. Mit diesem Film im Hinterkopf ist das St. Anger-Album das nach den eher gemäßigten Load & Reload nochmal volles Rohr gab umso bewundernswerter.

Für mich persönlich ist St. Anger kein “umstrittenes” Album, es ist das beste, erwachsenste Album, das sie bisher gemacht haben. Ein Album, das mir gezeigt hat, daß man mit Metallica noch rechnen muss, daß sie bereit sind nochmal richtig auf den Putz zu hauen und nicht wie viele Bands (z. B. Marilyn Manson, Moonspell etc.) einfach seit Jahren stupide Scheiß rausbringen, der genau wie eine Kopie des letzten Albums klingt.

Ich dachte nach Reload Metallica sei auch auf diesem absteigendem Ast, auf dem ich schon so viele mir sehr liebe Bands verlorenen habe, aber mit St. Anger kam dieser “Wir sind verdammt nochmal nicht tot-Schlag” ins Gesicht.

So soll Metal sein, danke Metallica.

sueddeutsche.de…

Samstag, September 13th, 2008

… bezeichnet Metallica auf einer, auch ansonsten unsagbar langweilig beschrifteten, Photostrecke allen ernstes als »Hardrocker«, das soll wohl ‘ne Beleidigung sein?

Gestoßen bin ich auf den ganzen Blödsinn durch den »erstunken und erlogenen« Artikel über die GEMA-Aktion von Johannes Kreidler. Guter Mann!

Zitat des Tages

Sonntag, September 7th, 2008

»Abgesehen von Heavy Metal und Kommunismus hat mir nie etwas mehr eingeleuchtet als Horror.«

— Dietmar Dath

Gefunden in einem .pdf über »Buffy — The Vampire Slayer« (fand ich damals auch toll…) Via.

Songbird

Freitag, August 22nd, 2008

hat übrigens wieder ne neue Beta raus. 0.7. Mit neuem Look (leider nicht mehr schwarz) und einem öminösen “Play Queue”-Button, der wahrscheinlich schon immer da war aber mir noch nie aufgefallen ist. Fein.

EDIT: Na ja, wie immer kommt nach der Freude auf die neue Pogrammversion dann schnell die Ernüchterung, das hier einiges noch ganz schön buggy ist und ich bin wieder auf Version 0.6 zurück.

Bye bye, iTunes,…

Freitag, August 8th, 2008

… Welcome Songbird!

This free and Open Source player not only always looked nice but also works pretty stable now. I tried it from time to time in the past but there always were too many bugs (and only limited Last.fm-integration) for me.

That changed with the last updates and I decided to leave iTunes behind for this community-powered player (it works pretty well with last.fm and Mp3-players/iPods now). Lot’s of cool plugins/themes and stuff.
I also really like that they have a build-in global hotkey-function.
And it’s crossplatform (Win/Mac/Linux).

And since I become more and more a fan of Open Source software and I am more and more disgusted by Apples politics (shitty ads, all the iPhone-mess etc.) it’s only a logical step.

Made in Istanbul: »And they all look broken hearted«

Mittwoch, April 16th, 2008

And they all look broken heartedAnd they all look broken hearted

Dann war’s auch mal wieder Zeit für einen neuen Sampler meinerseits, hier die Tracklist:

And the all look broken hearted

1. Oh, How The Boat Drifts – múm
2. Right Where it Belongs – Nine Inch Nails
3. Moan – Trentemøller
4. Silver – Bonobo
5. Leap Year – Maria Taylor
6. Comptine d‘été n°2 – Yann Tiersen
7. Lady Folly – Ilya
8. Straw Foot – 16 Horsepower
9. Everything Is Alright – Four Tet
10. La Pièce Vide – Yann Tiersen
11. I Don‘t Blame You – Cat Power
12. The Plug – Bonobo
13. Cinder and Smoke – Iron & Wine
14. Poor Mouth – 16 Horsepower
15. And they all look broken hearted – Four Tet
16. Stray – Calexico
17. Old Man Waltz – Calexico
18. Hunting Bears – Radiohead

Das Cover hier diesmal auch analog gestaltet und deswegen ein kleines Unikat. Auf der Rückseite befindet sich ein Flyer für eine Ausstellung von der Mitbewohnerin in der kleinen feinen Gallerie »altı aylık«.