Category Archives: literatur

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Long time no seelinks!

Interessanter Artikel über Sailor Moon und die historische Entwicklung des Magical Girl-Genres. (Via) Dazu ein Buch über die Geschichte japanischen Feminismus in Auszügen bei Google-Books (Feminism in Modern Japan by Vera Mackie).

Sehr cooles alternatives Icon für den Tor-Browser unter Mac OSX. Geht das unter Windoge überhaupt irgendwie?

Heute schon ein Computerspiel „bewältigt“? Autsch. Und Apropos Spon: Jetzt nicht mehr neu und deshalb auch beim ehem. Nachrichtenmagazin: Clickbaiting!

Es ist 2015 und Dradio schafft es 100 Minuten über die Liebe™ zu reden ohne auch nur eine Sekunde von der Heteronormativität wegzukommen. Liebe = „Wenn Mann und Frau …“ Unfassbar.

Sieht so aus als hätten die guten Christenmenschen damals während den Kreuzzügen Kannibalismus betrieben (inklusive muslimische Kinder) und als Gegenreaktion/Verarbeitung dessen entstand dann die mittelalterliche Romantik? The more you know!

Endlich eine Windows-Firewall

die nicht die ganze Zeit unfassbar laut rumtutet, per Pop-Ups rumnervt oder total sinnfreie Virenscanner, Online-Identäts-Retter und anderen unnötigen Bullcrap dabei hat:

Glasswire-Firewall

Glasswire (Via) sieht sehr sympatisch (und für Windows untypisch graphisch ansprechend) aus. Is’ aber leider nicht Open Source. Ich habe bisher Tinywall benutzt aber so wirklich toll war das auch nicht.

Auch Glasswire kann, glaube ich, Programme nur entweder zulassen oder nicht (indem man – wie mir die Anleitung verriet – das Feuer-Symbol klickt). Ich als verwöhnter Macbenutzer, der Finetuning á la Little Snitch/Hands Off! gewöhnt ist und Programmen verbieten will Google Analytics zu benutzen aber trotzdem noch zu updaten ist da natürlich noch nicht total zufrieden aber das ist schonmal ein Anfang (und die kosten halt auch ein „bisschen“ mehr). Und besser als der Fuckup der sich unter Linux Firewall nennt isses allemal.

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Guckt mal was Walter Moers hier für rassistische Kackscheiße erbrochen hat. Das passt sehr zu diesem „Warum gibt es in Zamonien eigentlich keine Frauen oder PoC“, dass ich immer hatte. (Via diesem gruseligen Fake-Nerdboywichse-Wikipedia-Artikel) Zum Ausgleich hier ein schöner Comic über Tattoos und Nixen von Sam.

Bevor ich’s wieder vergesse und jahrelang nicht finde: featurette.de verlinkt coole Blogbeitrage und Texte von Frauen im Netz. Gutes Ding.

Amerikanische Wissenschaftler*innen haben herausgefunden: Plastikflaschen sind auch giftig, wenn sie statt BPA BPS enthalten. Unfasssbar! (Via) Hier gibt’s sehr coole Alternativen zu Plasikverpackungen vom schwedischen Designstudio Tomorrow Machine. (Via)

Der libertäre Podcast des Anarchistischen Radios Berlin ist leider nicht sehr podcastprogrammfreundlich (mit Miro geht’s net) aber man kann’s über die Website hören. Und das lohnt sich.

Mehr WTF aus illuminierten Handschriften. (Via)

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Noch eine Meinung warum 50 Shades of Grey anscheinend scheiße und gefährlich ist. Ich hab’ das Buch nicht gelesen aber es ist schon gruselig wie diese Megaseller immer destruktive Hetero-Beziehungen darstellen (Hallo Twilight, Hallo Mad Men).

Interessant, der E-Mail-Dienst Posteo (Via) verschlüsselt anscheinend Kontakte und Kalender mit AES. D.h., das muss irgendwie gehen. Sieht sympatisch aus, wenn ich das brauchen würde, kämen die in die engere Wahl.

Fira Sans, eine von Erik Spikermann entwickelte, Open Source-Schrift der Mozilla Foundation mit einem haufen Schnitten und Glyphen. Sehr geil. Gibt’s auch bei Fontsquirrell (= kann man für kommerzielle Sache nutzen) (Via)

Kulturelle Appropriation schön erklärt am Beispiel des Bindi (gilt aber natürlich auch für Dreadlocks, Federschmuck, diverse (Henna-)Tattoos, etc. pp.)

#IndieFTV: Vane, ein Spiel im Stil von Ico und Shadow of the Colossus, entwickelt von Männern, die auch an The Last Guardian (dessen Schicksal weiter ungewiss ist) mitgearbeitet haben. Sieht fein aus, auch wenn man wohl wieder einen Knaben spielt. (Via) Und hier noch Ashen (leider ist das hauptsächlich die Concept Art, die geil ist).

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Die ersten Bewegtbilder der Ronia-Tv-Serie von Studio Ghibli sind leider der totale CGI-Fuckup. Sowas schlechtes hab’ ich ja schon lange nicht mehr gesehen. ಠ___ಠ

Neuer Tag, neuer „sicherer“ Messenger, diesmal invisible.im (geben tut’s ihn allerdings noch nicht). (Via)

Hier noch ein paar Webcomics, die ich in letzter Zeit, entdeckt habe (neben meinen Standards Nimona, Oglaf und Curvy): Chaoslife,
Stop Paying Attention und Zen Pencils.

Guckt mal, eine Doku (Horizon – 2013-2014: 11. Where is Flight MH370?) über das verschollene Malaysia Airlines Flugzeug MH370 in dem AUSSCHLIESSLICH weiße Männer vorkommen (bzw. wichtig genug für Bauchbinde sind).

Eine Liste mit 130+ asiatischen Sci-Fi-AutorInnen. (Via)

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Hihi, Männer dürfen nur mit weiblicher Begleitung zur Premiere des Sailor Moon-Reboots. UPDATE: Falls jemand dafür wirklich eine Erklärung braucht (überraschend ist sie nicht).

In der Geheimdienst-Debatte wird viel zu wenig darauf hingewiesen, dass wir auch vor unserer eigenen Haustür kehren könnten: Der BND will soziale Netzwerke „live“ überwachen und braucht dafür nur 300 Millionen Euro, die der Bundestag wohl bald bewilligt.

Manche Lehrende geben anscheindend Trigger-Warnungen vor ihren Vorlesungen/Seminaren (gute Sache) und die Konservativen machen da jetzt den Spin, dass das Zensur wäre. I don’t even.

Jemand entfernt aus antirasstischen Gründen die Master und Slave-Terminologie aus Django und die Nerds toben natürlich.

N. K. Jemisin und Hiromi Goto haben beide sehr gute Reden auf dem WisCon bezüglich Rassismus etc. in der Fantasy- und SF-Branche gehalten.