Category Archives: horror

Game: Eitr

It doesn’t happen often that I watch some gameplay video twice but this is just too awesome:

Yes, they are Fans of Diablo, Path of Exile and Dark Souls. They’re developing it with Unity and I’m almost tempted to give it another go (yeah, good luck without someone who can code), but I have other things to do. (Via)

Website, Tigsource, Company Website.

UPDATE: Wow, so many embarrassing misspellings. I still like how the games’ title sounds fittingly gross in German (Eiter = pus).

Gemischtwarenladen

Die deutschen Piraten greifen zur Europawahl dann mal tief ins Sexismus-Klo (wählen wollte ich die allerdings auch schon vorher nicht …) Oha, die anderen Plakate sind dann ein tiefer Griff ins „Ich habe keine Ahnung von Typo oder Design“-Klo. Aua.

Annalee Newitz hat mal wieder einen coolen Artikel auf io9 geschrieben, diesmal über Samarkand und die Seidenstraße.

Das wirklich Gruselige daran, dass es in dt. Behörden Pornofilter gibt, finde ich ja, dass sich so Beamte neben ihrer Entmündigung auch gleich an ein zensiertes Internet gewöhnen. Da müssen wir uns dann halt auch nicht wundern, wenn der Aufschrei nicht so groß ist, wenn das dann generell eingeführt wird.

Hier stand mal viel zum Übertragen von Dateien im lokalen Netwerk, aber weil das aus dem Ruder lief, hat das jetzt einen eigenen Artikel und hier stattdessen: Monument Valley scheint Miegakure in schön aber mit weniger Mindfuck (und besserem Character-Design) zu sein.

So, after a pretty okayish diverse The Walking Dead, Telltame’s new game, Wolf Among Us looks pretty … white. Is that because of the old „There are PoC in fantasy/fairytales/past/history“-bullshit? Or is the source material shite? Shame anyway.

Wir lesen immer wieder nur die erste Seite des Buches

Hier, eine Liste mit mythischen Kreaturen aus dem reichen Sagenschatz unserer Welt, als kleine Anregung mal nach Alternativen zu den ausgelutschten Vampiren und Zombies zu suchen.

Das ist witzig, mir kam letztens das Bild in den Kopf, dass unser Medienkonsum ungefähr so ist als würden wir immer und immer wieder nur die erste Seite von einem sehr, sehr dicken Buch lesen. Es gibt hunderte, tausende von Geschichten von den diversesten Figuren, die wir erzählen könnten aber wir lesen immer nur die erste Seite (Variation auf Variation von white guy doing white guy stuff) und manchmal, ganz selten lesen wir den ersten Absatz von Seite zwei, drei oder vier nur um nach diesem ersten Absatz verschreckt wieder auf Seite eins zu blättern und da weiter zu lesen. Das ist das Äquivalent zu diesen vielen grotesken Fuck-ups wie, um nur eins von hunderten von Beispielen zu nennen, The Last Samurai, ein Film der – anscheinend – von Samurai in Japan handelt aber die Hauptperson ist … ein weißer Mann. Und wenn es dann mal nicht (nur) um einen weißen Mann geht, sind die Chancen hoch, dass er trotzdem von einem weißen Mann gespielt wird.*

* Wow, was redet der da für eine scheiße, „try to right the wrongs of the past“ my ass, du machst, indem du einem Erstbewohner Amerikas mal wieder die Möglichkeit nimmst sich selbst auf der großen Leinwand zu verkörpern genau das Gegenteil: du setzt die Unterdrückung und systematische Ausrottung dieser Menschen fort. Und wenn du von einer Gruppe als „sie“ und nicht als „wir“ redest, nützt es auch nichts, wenn deine Urgroßmutter vielleicht zu dieser Gruppe gehörte.