Archiv für die Kategorie ‘design’

Juhu, Info-Graphiken!

Donnerstag, Juni 24th, 2010

Bei Online Schools(?) gibt’s einen Haufen hübscher Info-Graphiken,* die interessante Sachverhalte erklären zu entdecken (teilweise leider aber auch sehr hässliche).

Und awesome: Old Abe Lincoln mochte Katzen während Adolf sie scheiße fand (der hatte ja auch sein verzüchtetes Blondi-Vieh) .

*Die teilweise von The Oatmeal stammen, die haben ja dieses wunderbaren Englische-Rechtschreibungs-Info-Graphik und die mehr Katzen-Awesomeness. Und natürlich: Bärte.

Illustration: »The Book of the Dead«

Samstag, Mai 29th, 2010

Okay, someone calling himself »amotionpicture« (wtf?) posted this entry on ifreelance.com:

ifreelance-bookofthedead

Though that is one of these things you can’t really call »illustration« because you have almost no room for any interpretation I had a vivid image in my mind and though it would be fun to just do it.

I am not going to participate since ifreelance.com is one of those sites that not only fuck up the design-business by making it possible for people to get stuff designed for unbelievable low prices – we have these kind of sites in Germany too, like 12designer or designenlassen – but at least the German sites don’t requiere the designers to pay just for an account* (huh, just saw the guy posted an e-mail-address, maybe I’ll send it to him anyway).

Well, as it has been said on fontblog, people making entries in sites like these deserve to get shit for the no-money they want to spend. Of course there are situations – as maybe the one above – were you just don’t have any money you can give. But especially if you are in the creative industry there should be solutions for that. I think it is quite normal to design t-shirts or booklets for small bands and they give you some merchandise, free entry to a show, a dvd or whatever.

Anyway, I had fun doing this and I am sure that that is completley not what this guy wants since I largely dared to ignore his suggestions (moon, media, insects etc.…):

The Book Of The Dead - Horrormovie Poster

*Coming to think of it: I have no idea if there is a fee on the German sites, I never bothered trying to sign up.

Animation: Studio AKAs Winter Olympic Spot

Dienstag, Februar 2nd, 2010

Spreeblick hat eine Gegenüberstellung der Promo-Clips zur Winterolympiade in Vancouver 2010. Wer die wohl gewinnt (wir erinnern uns noch an den Beijing-Clip von Jamie Tank Girl Hewlet?) … Der Clip von der BBC wurde von Studio AKA gemacht (Jojo in the Stars, Pica-Towers etc.) und hat State of the Art-CGI im Zeichentrickstil zu bieten, das erinnert ein bischen an Brendan & the Secret of Kells, Mononoke hime (die Maske) etc. Den Clip von der ARD muss man sich wahrscheinlich nicht anschauen … Nein, muss man nicht.

Hier gibt’s ein paar Hintergründe zum Clip von Studio AKA (ja, die haben sich ein paar Gedanken gemacht und nicht nur ARD-mässig den üblichen Werbeagentur-Scheiß (inkl. Quoten-Ausländern) abgedreht):

28 Fails Later

Mittwoch, Oktober 21st, 2009

So sieht übrigens das DVD-Menü der 28 Days Later-DVD aus, die ich letztens bei Video-Buster entliehen habe:

28 Days Later DVD-menu fail

Wollen die mich verarschen? So einen Billig-Cover-Designer-Style ist man ja sonst nur bei Hong-Kong-Raubkopien gewohnt. Hab dann leider vergessen auf der DVD zu schauen, welchem Verleih wir dieses Machwerk zu verdanken haben. Glück gehabt, ihr Hörste. Andererseits ist das wohl kein Einzelfall, ich hab mal einen Artikel gelesen, in dem jemand ähnliches (nämlich das Fehlen des Titels beim Hauptschirm der DVD) bei Disney-Veröffentlichungen von Ghibli-Filmen entdeckt hat.

Poster: Evolution schafft Vielfalt

Dienstag, Oktober 20th, 2009

RPMuseum Hildesheim - Evolution-schafft-Vielfalt
RPMuseum Hildesheim – Evolution-schafft-Vielfalt

Diese Poster hängen hier grad überall rum. Und obwohl ich es nach einem ersten Blick dann doch nicht mehr so supertoll finde, ist es auf jeden Fall eine der wenigen Augenweiden, die man postermäßig hier außerhalb der HBK so hat.

So, hab nochmal nachgeschaut, das Plakat hat gewerk aus (natürlich) Berlin gemacht. Trotzdem schön, auch in der Provinz mal mit sowas verwöhnt zu werden (darf garnicht dran denken, wie viele geile Plakate es immer in Istanbul gab). Hier übrigens die Website (klicken lohnt sich leider nicht) des Roemer und Pelizaeus Museum Hildesheim, das das Plakat bewirbt.

Fantasy-Buchcover-Designs

Dienstag, September 1st, 2009

Warum sind Fantasy-Buchcover eigentlich immer noch circa hundertmal hässlicher als andere Buchcover?

Ein Schicksal, daß sie, glaube ich, mit Krimis teilen (nicht so mein Genre, aber was man in Buchhandlungen so sieht …). Viele Bücher würde ich überhaupt nicht in die Hand nehmen, wenn ich nicht irgendwie anders auf sie oder die Autoren aufmerksam geworden geworden wäre, durch Hörtbücher oder Reviews z. B.

Gutes Beispiel: das neuste Werk von Jonathan Stroud Heroes of the Valley bzw. Heroes – Das Tal der Wächter, wie der grausige Denglish-Titel hierzulande lautet. Schlimmstes Klischeebild, irgendwie unlieb mit Gold umrandet und hat genau 0% was mit dem Inhalt zu tun. Auch die Bartimäus-Buchcover sind nicht gerade Design-Glanzleistungen, im Gegensatz zum glanzvollen literarischen Inhalt. Dieses ungleiche Verhältnis von Buch und Cover ist mir das erste mal bei den schlimmen Titelbildern von Tad Williams Drachenbeintriologie aufgefallen. Und wenn man erstmal drauf achtet …

Garth Nix-Bücher sind besonders böse. Ich glaube, mein Hauptproblem bei diesem Thema ist, daß es bei Fantasy-Buchcovern eigentlich immer nur darum geht den Inhalt darzustellen/abzubilden (und nicht darum, ihn zu illustrieren*), was meist darauf hinausläuft einfach die Helden aufs Titelbild zu ballern. Das ist für jemanden, der Design und insbesondere Illustration studiert ein bischen billig und ich habe ja diese Krankheit, daß ich mir meine Phantasie gerne selbst mache, dankeschön, und niemanden brauche, der mir vorschreibt wie der/die Held/-innen auszusehen haben (deswegen Romanverfilmungen = schlimme Sache). Ich will Sabriel nicht auf dem Titelbild haben (und so sieht die auch nicht aus!). Basta.

Natürlich kann ich’s schon nachvollziehen, daß diese Buchcover irgendwie so aus der Ecke mit Rollenspielen und Science Fiction kommen und da will man halt so Airbrush-mässige Gemälde auf den Titeln, mit den Helden in Heldenpose und einem malerischen Hintergrund und keine ausgefeilten Designspielereien. Wahrscheinlich muss man das Ganze immer in so einem Magic: The Gathering-Zusammenhang sehen. Zeitgemäß finde ich das aber trotzdem irgendwie nicht (ungeachtet der Frage ob Fantasy-Literatur nun zeitgemäß ist oder nicht, könnte den Büchern trotzdem zumindest manchmal ein hübsches Cover verpassen, wie anderen Büchern ja auch).

Im Grunde nicht wirklich schön aber für Fantasy-Buchtitel-Maßstäbe fast schon herrausragend sind da so Sachen wie Susanna Clarkes Jonathan Strange & Mr. Norrel oder Tad Williams aktuelle Shadowmarch-Trilogie. Und – wobei es sich eigentlich nicht um Fantasy handelt – die Kurzgeschichten-Sammlung von Neil Gaiman, Fragile Things.

*Eine Illustration sollte ja immer einen Zusatznutzen zum Text haben, etwas sichtbar machen oder aufzeigen, was der Text nicht zeigt oder leistet. Ein bloßes Visualisieren (eines Teils) des Textes ist nicht genug.

Illustration: Wimmelbild in der GEE

Dienstag, Juni 9th, 2009

Ich habe mir letztens nach circa 2 Jahren liebäugeln eine GEE gekauft, in der es ein wunderschönes Vektorsuchbild von Axel Pfaender gibt. Sehr inspirierend für Logodesign etc. pp. Ansonsten ist das nicht so unbedingt mein Style, alles sehr clean, wird mir schnell langweilig. Auch wenn’s ein paar feine Sachen zu entdecken gibt.

Die Zeitschrift ist übrigens Spitze, meiner Meinung nach die beste Gamezeitschrift auf dem deutschen Markt, interessante Artikel auch auch Spiele-Machern und Themen rund um Games, nicht nur Spiele-Rezensionen. In der Ausgabe gab’s zum Beispiel eine Fotostrecke mit selbstgezeichneten Karten von Spielern, aus der prä-Internet-Ära, als man halt noch selbst den Stift in die Hand genommen und die Position von Zombies in Resident Evil 1 aufgezeichnet hat.

Pictopia im Haus der Kulturen der Welt

Freitag, April 24th, 2009

Boris Hoppek – Negritos

Ich war ja am Wochenende wieder mal in der einzigen coolen Stadt Deutschlands (Bibaberlin) und hab, neben einer ganz feinen Ausstellung zu Annie Leibovitz im c/o (wobei mir das Gebäude fast genausogut gefallen hat wie die Ausstellung), auch die diesjährige Edition der Pictoplasma-Reihe gesehen. War ein echter Knaller unter anderem mit Gary Baseman, Boris Hoppek und Ben Frost.

Ich weiß nicht genau ob es daran liegt, daß ich damals sowieso noch nicht so auf Character-Design stand, oder ob sich die Qualität tatsächlich steigert, aber ich fand die ersten beiden Pictoplasma-Ausstellungen (von denen ich allerdings auch nur die Kataloge gesehen habe) nicht so toll wie die Pictopia. An diesen »Characters in Motion«-DVDs war ich zwar damals interessiert aber auch da hat irgendwie das »DVDs liegen ja auch hauptsächlich nur doof rum«-Argument gesiegt.

Pictopia war aber genau das was man klein aber fein nennt, für 5 bzw. 3 Euro bekommt man noch bis zum.3.5.09 eine Reihe von fast ausnahmslos guter Arbeiten präsentiert, die von klassischer Malerei über Puppen/Objekt bis zu Performance/Kostüm alles abdecken. Als Highlight kommt ein eigene Austoscooter-Anlage dazu, mit zu Character gemoddeten Scootern. Yay!