Drawn is dead because of Facebook. Das ist schade, weil es ja einen Unterschied zwischen selbstgehosteten Blogs und Tumblr gibt (dein Content gehört dir). Apropos: Ghost, eine „einfachere“ WordPress-Alternative. (Via)
Stilistisch echt interessante Kinderbuchverfilmung von EarthDesignWorks Kim Young-Jun. Die Pinkeljungenstatue am Ende hätte jetzt irgendwie echt nicht sein müssen aber whateva.
Ziemlich abgefahrener Kurzfilm (wenn man die etwas biedere Einleitung hinter sich lässt) von Jiaxin Zhang über Jing Ke. Ich hab’ da auch so Ghibli-Assoziationen (Spitited Away), cool! (Via)
Anime Mirai ist eine staatliche Insitution in Japan, die seit 2010 Gelder an Animations-Studios vergibt um den Nachwuchs zu fördern, 2014 ist unter anderem Studio 4°C dabei:
Wow. Das war ja ziemlich gut. Klassismus/Rassisumus und Religion in einer fantastischen Welt, in der die gemalten Figuren eines Künstlers ein Eigenleben führen. Da der Maler das Bild nicht fertiggestellt hat, existieren manche Figuren nur unvollständig oder sogar nur als Skizze und werden von den fertigen Personen als minderwertig angesehen. Die Unterdrückten hoffen auf die Rückkehr des Malers, damit er auch sie zu vollständig gemalten Menschen macht …
Der Film schafft es wie bisher kaum ein anderer dem Cellshading-Look á la Zelda – Wind Waker eine wirklich malerische Qualität zu geben und die computerisierten Animationen sind nur an ganz wenigen Stellen störend. Die Geschichte hat im zweiten Drittel leider einige Längen und auch das Finale hätte für meinen Geschmack etwas dramatischer ausfallen können. Auch die Klassismus-Symbolik darf man sicher nicht zu weit treiben, weil der Film ansonsten ein „Gleichheit durch Aufstieg“ propagiert, was ja sicher nicht die Lösung sein kann. Insgesamt hätte ich es schön gefunden, wenn es noch ein paar mehr Personen außer der Hauptperson Lola gegeben hätte, die sich mit ihrer „Unfertigkeit“ angefreundet hätten, so dass die „Fertigen“ sich mit dieser Gruppe arrangieren müssten und ihre Vorurteile ablegen könnten. Die Lösung, dass man sich halt selber fertig malt macht wohl nur Sinn, wenn man den Weg von Skizze zur ausgemalten Person nicht als gesellschaftlichen Aufstieg sondern als Charakterentwicklung ansieht (was ja im Film auch durchaus so gezeigt wird).
Insgesamt war ich sehr überrascht, von diesem hervorragenden Film noch nie etwas gehört zu haben (Pluspunkte gibt’s auch für die farbige Hauptperson, ich hab’ in letzter Zeit das Gefühl, dass Frankreich in dieser Hinsicht sehr viel weiter ist als USA/UK/Deutschland etc.). Jean-François Laguionie werde ich auf jeden Fall ich mal im Auge behalten.
Es gibt einen ersten Trailer zu der Verfilmung der „Aya“-Comics von Marguerite Abouet. Der Film wird von Autochenille Production produziert, die auch 2011 Joann Sfars „Die Katze des Rabbiners“ herausgebracht haben, dessen Look mir sehr gefiel aber von der Geschichte her nicht so meins war.
Ich hab’ natürlich wieder am Charakter-Design der Hauptfigur zu meckern (das ist mit Abstand so das langweiligste, was man da zu Gesicht bekommt) aber der Rest sieht sehr fein aus. Muss nur noch das Spiel irgendwie Sinn machen.
bzw. „Le jour des corneilles“. Erinnert vom Ausgangspunkt her an bisschen an Sweet Tooth. Ich bin vom Style nicht so wirklich überzeugt aber Cartoon-Brew mag’s.
„Self Evident Truths“, a series of paintings by S. Ross Brown that „represent a study of sociology and genetic identity and perceived historical relevance. The images are sometimes derived from historic fact and at other times they are fictionally derived from my postulations of historical possibilities.“ (via)
Ein schöner 45-minütiger Film über ein Mädchen, das sich mit einem (adoptierten) Youkai anfreundet. Sehr ruhige, meditative Geschichte* (anfangs mit etwas merkwürdigen Comedy-Anklängen), die vielleicht nicht die alleroriginellste ist, mir aber grade wegen seiner Schlichtheit besser gefällt als vieles (längere) was ich in letzter Zeit gehen habe.
Vielleicht ist es nur die Ähnlichkeit im Setting (Youkai/Mädchen), aber wem das gefällt, dem/der würde ich auch A Letter to Momo ans Herz legen.
*Die mich von der Art her ein bisschen an Makoto Shinkai erinnerte, auch wenn ich mit seinen Filmen – bis auf eine Ausnahme – bisher wenig anfangen konnte.
Die ersten von Minuten von Makoto Shinkais „Garden of Words“ sind während einer Aufführung von „The Place Promised in Our Early Days“ gezeigt worden und haben natürlich ihren Weg ins Netz gefunden: (via ANN)
I’ve been planning a list of my favorite animated feature-length films for years and now that I’ve finally sat down to do it I realized that I’d need to rewatch 90% of them because I can’t remember much of the stories and I’m not sure if I’d be okay with them today (portrayal of female characters, themes etc.). But if you want to give it a try anyway here’s my
Ich bin da immer noch nicht so sehr überzeugt von, v. a. weil ich auch nach zwei Versuchen bei S.A.C. nach wenigen Folgen das Interesse verloren habe. Immerhin hat dieser Trailer gefühlt nicht ganz so viel Android-Boobs wie der letzte. Aber Major Kusanagi ist ernsthaft (immer noch?) die einzige Frau im Team (s. 1:15)? (Via ANN)
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